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 Das Deck

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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo Feb 06, 2012 11:21 am

Und so saß er dort, mit einer Kanne, die er gerade erst auf den Herd gestellt hatte und einem angeschalteten Herd, der den Inhalt der Kanne durch Erhitzen zum Kochen bringen sollte. Bald schon würde der feine Duft des Tees, den er im Wasser bereit gemacht hatte in seine Nase einziehen und ihn weiter beglücken. Alleine schon der Gedanke an den Geruch des Tees zauberte dem jungen Schwertkämpfer ein Lächeln auf seine Lippen, während er dort saß und wartete. Er wartete oft, sehr oft, daher war das auch nichts mehr Ungewöhnliches für ihn. Er saß dort, ganz alleine, auf einem der Stühle an dem Tisch, beide Augen waren geschlossen, er schien in sich gekehrt zu sein.
Die Flöhe waren vergessen, Kaval war vergessen, nichts davon war für den Moment wichtig, nur noch der Tee. Wieso sollte man sich auch einen Kopf über solch eine Bedrohung machen? Es war nichts, was einem wirklich gefährlich werden konnte, besonders wenn man meinte nicht betroffen zu sein. Er machte sich also keine Sorgen – im Gegensatz zum Schiffsarzt, der wieder einmal stark übertrieb. Ärzte übertrieben doch allgemein in Kos Augen. Viele hatte er schon erlebt und viele hatten sich nur unnötig in die Dinge hinein gesteigert, woraufhin es doch zu einer guten Lösung kam. Am Ende war wohl immer der Weg, den er einschlug der einzig richtige. Am Ende war sein Weg immer die absolute und richtige Lösung gewesen, da konnten die anderen behaupten was sie wollten.
Ärzte waren eben einfach viel zu panisch.

Gerade als er dort saß und sich weiter entspannte, noch bevor sein Tee fertig sein sollte, öffnete sich auf einmal die Türe. Der junge Schwertkämpfer wandte sich nicht einmal um und öffnete auch nicht seine beiden Augen. Wieso? Interessierte es ihn denn nicht welche Person soeben den Raum betreten hatte? Nun, er wusste es schon. Es gab nur eine einzige Person an Bord, die so lief, eine einzige Person an Bord, welche die Türen auf solch eine Weise öffnete. Wenn sie es tat dann klang es immer genau so und nicht anders. Woher er dies aber wusste? Nun, er kannte – und beobachtete – Liz schon seit einigen Jahren, daher sollte er auch wirklich so einiges über sie aufgeschnappt haben, sodass das hier noch seine leichteste Übung sein sollte.
Auf ihre Worte hin reagierte er einen Moment nicht wirklich. Jedoch sollte sie bemerkt haben, dass sich sein Gesicht ein wenig verfinstert hatte. Rivers Mountain war eben ein Thema, welches ziemlich hohe Bedeutung hatte in der Asura Piratenbande. Noch nie hatte Liz es ausgesprochen und noch nie hatte sie über das nachgedacht, was dahinter lag: Die Grandline. Alleine schon in die Richtung der Grandline zu fahren war ein sehr großer Schritt, der jedoch ziemlich überlegt zu sein schien. Es war wohl sehr leicht zu verstehen wie wichtig dieser Moment gerade war, diese Entscheidung die Berge anzusteuern, woraufhin nur ein Weg bleiben würde: Die gefährlichsten Gewässer der Welt - Die Grandline.
Dann verließ sie den Raum einen Moment später wieder, woraufhin sich der Navigator langsam wieder entspannte. “Rivers Mountain? Yare yare Liz, bist du endlich bereit das große Abenteuer anzutreten?“, murmelte er es nur vor sich hin, während er seine beiden Augen langsam wieder öffnete. Es war zwar eine große Nachricht, doch der junge Mann wirkte nach wie vor sehr entspannt, wenn auch etwas nachdenklich. Ja, das ganze brachte einem wohl wirklich viele Gedanken ein. Es war aber auch ein richtiges Abenteuer, ein wirklich gefährliches. Dort gab es nämlich bestimmt Piraten, die gefährlicher waren als dieser Zakuro und sein Freund. Es gab bestimmt auch welche, die ekelhafter waren…

Plötzlich ertönte ein lauter knall. Selbst Ko wurde dadurch aufgeschreckt und blickte sich hastig um. Was war da los? Was ist passiert? Als dann noch im Anschluss die Stimme Kavals ertönte war alles klar. Er ging zu weit! Es hatte den Schwertmeister keinen Moment gekostet zu erkennen, dass der Lärm aus seinem geliebten Zimmer kam! Der Barbar hatte sich Eintritt verschafft, Eintritt in die Privatsphäre eines anderen. Wie konnte er nur? Wie konnte er so wenige Manieren haben, nur weil er in Panik war? Der lilahaarige Mann verstand es nicht, absolut nicht. Wie konnte man wegen Flöhen nur solch einen Aufriss veranstalten?
Das, was ihn am Ende aber zum Aufstehen brachte war nicht der Arzt selbst, sondern viel mehr der Schrei der jungen Dame, der aus dem Bad heraus ertönte und das gesamte Schiff durchdrang. Überall konnte man es hören, überall konnte man die Wut des Kapitäns erkennen. Ganz besonders aber vernahm es der Navigator des Schiffs, der die Stimme von Frau Mordio am besten kannte. Jetzt schien er wirklich zornig zu sein und bereit dazu dem anderen zu zeigen wie falsch sein Verhalten war.
Man konnte seine Privatsphäre verletzen, in Ordnung, man konnte seinen Spiegel kaputt machen, in Ordnung, aber man durfte niemals, niemals Liz verärgern! Die Schuld bei sich nicht erkennend war er also bereit den Barbaren zu finden und ihm zu zeigen wie falsch das gewesen war, was er getan hatte. Vielleicht würde er ihm dann auch einfach die Kleider geben, nur damit endlich Ruhe war und die Panik vergessen sein sollte…

Doch in dem Moment als der Sasaki die Türe öffnen wollte um den Raum zu verlassen ertönte auf einmal ein lautstarkes Pfeifen, ein Geräusch, welches seine volle Aufmerksamkeit erhielt. Der Tee, er war fertig! Und damit war alles vergessen! Freudig tänzelte er in die Richtung der Kanne, wie ein kleiner Junge, der sich auf seine liebste Süßigkeit oder seine liebste Theatervorstellung freute. Dieser ganze andere Kram war im Vergleich dazu unwichtig. Kaval war egal, Liz war egal, Shin – wo auch immer er gerade war – war egal, die Flöhe waren egal, nur der Tee nicht! Der Tee genoss oberste Priorität, sogar beinahe so eine hohe wie der Schwertkampf!
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo Feb 06, 2012 11:25 pm

Man könnte nun natürlich sagen dass der Arzt in seinen Auftreten übertreibt, eventuell sogar mit seiner Strenge wenn es um die Gesundheit der Crew geht. Da kann jeder noch so sehr sagen, es handelt sich nur um Flöhe. Woher sollen diese Menschen denn wissen, dass diese Flöhe nicht in der Lage sind Krankheitserreger zu übertragen? Keiner kann sich bei so etwas sicher sein, immerhin sind diese Tiere durchaus in der Lage dazu. Deswegen macht er bei solchen, wortwörtlich, kleinen Dingen ernst. Dazu sind es eh meist die kleinen Dinge im Leben welche über Leben und Tod entscheiden. Doch als er plötzlich den tosenden Schrei der jungen Frau hört, scheint er kurz inne zu halten. Das Schiff welches bis eben schier unaufhörlich zu schaukeln schien, will sich scheinbar langsam wieder beruhigen. Es schien auch fast so, als wolle sich der völlig aufgebrachte Arzt nun wieder abregen. Doch nicht lange, denn er hörte nun auch die Schritte aus der Küche und scheinbar wollte sich dieser Schwertkämpfer nun tatsächlich dazu erbarmen endlich seinen Hintern in seinen Raum zu bewegen. Doch da hört er das Geräusch welches sein Blut erneut zum Kochen bringt. Dieses verdammte Pfeiffen des Teekessels welcher den Schwertkämpfer wieder dazu bringt seinen Weg von dem Kampfsportler abzuwenden. In diesem Moment reicht es Kaval erneut. Normalerweise kämpft er ja mit Aufgabegriffen, doch auch seine Technik bei Tritten und Schlägen ist defintiv stark und effektiv und darauf kommt es an. Er reißt sein rechtes Bein nach oben und der Fuß, welcher mit einem Stiefel geschützt ist, durchstößt die Tür einer weiteren Holztür. Einige Splitter fliegen durch die Luft, direkt an den Augen des Veganers vorbei, welcher scheinbar völlig außer sich ist. Erneut fängt das Schiff an wild zu schwanken und falls Liz es inzwischen geschafft hat aufzustehen, dürfte es ihr nun wieder schwer fallen sich auf den Beinen zu halten.
Dies war dem Arzt der Bande jedoch ziemlich egal, er schnappt sich einige Stücken Holz von dem Schrank und ging damit nun in Richtung der Küche. Dort sah er das Objekt des Hasses, doch sah er erst Ko. Nun wusste er genau was er zutun hatte. Er warf das Stück Holz auf den Kessel, welcher noch immer dieses nervtötende Geräusch von sich gab und rannte im gleichen Moment auf Ko zu. Sich so bewegend, dass er einen Schnitt gegen das Holzstück verhindern könnte und natürlich darauf achtend, dass er auch das Ziehen des Schwertes verhindern konnte. Er hatte nicht viel Kraft doch genug Erfahrung und auch technischen Möglichkeiten. Sein Anrennen war tief und er versuchte den Schwertkämpfer an den Beinen zu packen um diesen mit einem Teakdown zu Boden zu werfen. Dort würde er seinen Gegner und auch Kameraden nach beblieben kontrollieren können. Sollte er versuchen das Schwert zu ziehen, so würde der Kampfsportler seine Hand direkt auf das Handgelenk von Ko drücken und ihn dann mit einer Beinschere zu Bodenwerfen. Scheinbar wollte der Arzt nun ernst machen und seinem Navigator welcher zugleich auch sein Feind ist. Gesprochen werden musste in diesem Fall nicht, dies würde er wohl erst tun, wenn der Teekessel zu Boden gegangen war und er seinen Gegner zu Boden gebracht hat.
Achja was würde Kaval eigentlich tun wenn er seinen Gegner wirklich am Boden hat? Nun ganz einfach, einfach er würde sich auf Ko platzieren sodass er praktisch auf ihm sitzt, in der selben Bewegung den Arm auf der Seite des Schwertes packen und zu sich heran ziehen. Um diesen Arm das Bein legen, sodass sein Knöchel auf dem Hals von Ko liegt. Sein Ellenbogen wäre somit auch der Höhe seiner Kniekehle und könnte somit schon schmerzhaft gehebelt werden, sollte er sich entscheiden sich zu wehren. Dann wird der Arm, welcher auf der gleichen Seite ist wie der Fuß an der Kehle, hinter den Kopf des Schwertkämpfers wandern und er könnte diesen so heranziehen und würgen, sofern dies nötig sein sollte. Diese Technik nennt sich Omplata. Dies würde passieren, sofern er seinen Gegner auf den Boden bekommen würde und sich dagegen zu erwehren, dürfte für einen unerfahrenen Bodenkämpfer fast nicht möglich sein. Also besser nicht auf den Boden kommen, nur wird dies Sasaki wirklich gelingen?

[Damit du dir vorstellen kannst, wie diese Technik aussehen würde, wenn Ko denn wirklich in diesen Aufgabegriff kommen sollte:


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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 12:58 am

Der gute und brave Wolf ist wohl auf dem Oberdeck eingeschlafen. Doch er wachte plötzlich auf, als seine Kapitänin wütend durch das ganze Schiff. Bescheuert ... war das Wort was er vernommen hatte. Nun gähnte der, immer noch Wolfgestaltende, Shin vor sich hin und überlegte was er wohl machen würde. Jetzt runter gehen zu den anderen oder doch noch hier oben auf dem Deck bleiben? Nun hörte er irgendwas krachende und auch noch ein kleines Pfeiffen. Zwar ist er neugierig, aber runter gehen zu den anderen? - Nein, danke. Es herrscht bestimmt schon genug Chaos da unten. Chaos, Unruhe und Aggressivität. Dies war nichts für den Wolf. Meckereien und vielleicht Beleidigungen ... nein. Die Bar hat ihn schon nicht gefallen und nun sollte er unten bei den Dreien sein und sich das anzuhören? Vielleicht wäre es interessant zu wissen was da geschieht, doch blieb der Wolf, sicher und wohlbehalten auf dem Deck liegen. Schon wieder musste der Wolf gähnen. // Was für ein toller Tag. Erst waren wir in einer Bar und nun herrscht Chaos auf dem Schiff. // Auch als das Schiff angefangen hat zu wackeln, realisierte es Seishin kaum. Nun stand auch der faule dummer Hund auf, ging zum großen Mast und legte sich davor nieder. Dort wo er schon mal lag und sich seine Hände blutig geschlagen hat. Bei diesen Gedanken musste Shin nachschaun, ob seine Bandagen eigentlich noch seinen Pfoten sind. Scheinen NOCH da zu sein... Seltsamerweise spürte er diese Bandagen nicht .. naja egal. //Hoffentlich ändert sich schnell die Situation der Dreien, damit Ruhe einkehrt // dachte Zanko nach und wartete geduldig und ruhig was als nächstes käme.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 10:54 am

Das Pfeifen des Kessels, es blies die ganze Welt hinfort. Vergessen schien alles zu sein, all die Sorge, die Flöhe, selbst Kaval! Ko war sogar ein wenig beflügelt worden durch das Geräusch, mit welchem zeitgleich der schönste aller Gerüche in der Luft erschien. Es glich einem Traum! Nein, es glich nicht nur einem, es war einer! Jedes Mal aufs neue, wenn er das Geräusch hörte und den Geruch in der Nase verspürte fiel der junge Mann in einen kleinen Rausch, der nur damit gestoppt werden konnte, dass er sich einen Schluck eingoss und den dann genoss – was meist sogar mehrere Minuten oder Stunden dauern konnte, da eine Meditation für den Navigator auch noch dazu gehörte.
Wieso war es eigentlich jedes Mal so, dass dieser ruhige und sanfte Kerl sämtliche Beherrschung verlor, wenn der Teekessel ertönte? War es etwa ein Geräusch, welches Magie in sich trug? Nun, es war wohl schon immer so gewesen, seitdem er ein kleiner Junge gewesen war. Schon immer hatte dieses Geräusch etwas Gutes für ihn bedeutet und ihm Freude bereitet. Schon immer hatte er sich unendlich freuen dürfen, wenn es endlich einmal dazu kam, dass er pfiff und wenn es dann so weit war stand er nach wenigen Sekunden schon bei seinem Tee, schnappte sich die Kanne, goss sich etwas ein und versuchte es dann zu trinken, selbst wenn es vielleicht noch kochend heiß war.
So hatte er es auch in diesem Moment vor, als er ja beinahe schon zum Herd hintänzelte und dabei alles ignorierte oder vergaß, was selbst noch von Bedeutung gewesen wäre, selbst die Fahrt hinaus auf die Grandline.

Plötzlich zerbarst die Tür, Holz sauste in unglaublicher Geschwindigkeit an ihm vorbei, direkt auf den immer noch pfeifenden Kessel zu. “Huh?“, erklang nur seine Verwirrung in Form eines Lautes, als er das Stück Holz an sich vorbei fliegen sah. Er war wirklich sehr überrascht, denn für diesen kurzen Moment hatte er nicht auf seine Umgebung geachtet, hatte nicht einmal gehört, was vorgefallen war, sondern hatte nur seinen Tee gesehen, gehört und gerochen. Doch jetzt war es sowieso zu spät etwas zu tun, denn er hatte sich bereit zu einer leichten Zielscheibe gewandelt. Gerade noch aber schaffte er es sich umzudrehen.
Die Bestie kam auf ihn zugeschossen, durchbrach mehrere Schichten Holz, sauste so wie ein Wildschwein, welches gerade angriff, tödlich wie ein Stier, schneller als es für einen normalen Menschen jemals möglich gewesen wäre. Egal, was Ko auch versucht hätte, es hätte keinen Zweck mehr, der Mann war viel zu schnell und kam viel zu überraschend. Vergleichbar wäre dies ja schon mit einem Zug, oder gar einer Rakete, die einfach so auf einen zukam, ohne einem auch nur den Hauch einer Chance zu lassen.
Die Augen des Schwertkämpfers weiteten sich als der Mann ihn endlich erreichte, doch er sah diesen gar nicht an. Was sah er dann? Der Kessel! Er fiel! Es kam ihm so vor als würde es in Zeitlupe geschehen, denn so langsam nahm er alles war. Geschwindigkeit war nicht vorhanden, nichts geschah irgendwie schnell, alles nur langsam, langsam wie ein Traum. “Der Tee…!“, stieß er es nur aus als er versuchte sich umzuwenden, zu springen und die Kanne zu fangen, welche gerade auf direktem Wege zum Boden war und sogleich bestimmt mit ihm zusammen stoßen würde. Bilder jagten ihm durch den Kopf, Bilder von einer beschädigten Kanne, Bilder von einem Aufprall auf dem Boden. Tränen waren kurz davor in seine Augen zu schießen, Tränen der Trauer, Tränen des Zorns. Wieso konnte er es nicht schaffen, wieso?!
Zack Und dann ging er auf einmal zu Boden. Der Körper donnerte einfach drauf, ziemlich schmerzhaft, doch noch schmerzhafter war die Tatsache, dass jemand ihn berührte, jemand berührte sein Handgelenk, jemand wagte es tatsächlich zu versuchen ihn lahm zu legen. Doch egal was auch gerade geschah, der junge Schwertkämpfer bekam es nur am Rande mit, denn er achtete nur auf die Teekanne, die gerade vom Herd gefallen war, umgehauen durch ein Stück Holz, welches angeflogen gekommen war.

Und so kam es dazu: Sasaki Ko, einer der besten und größten Schwertkämpfer seiner Heimat lag dort auf dem Boden, gefangen in einem Griff, der wirklich sehr schmerzhaft sein sollte. Zuerst nur weil er seinen Körper anspannte, dann lockerte er diesen aber schnell, da es sowieso nichts bringen würde. Wie eine Leiche, ohne überhaupt Muskelkraft aufzubringen lag er dort. Vollkommen betäubt schien er dort zu liegen auf dem hölzernen Boden der Küche des Schiffs, direkt unter Kaval, der ihn gerade eben erwischt hatte. Dort lag er, blickte nach vorne, nicht einmal den anderen Kerl an, sondern das was dort vor ihm lag. Es war die Teekanne, die dort zerbeult vor ihm auf dem Boden lag. Der Inhalt war hinaus geflossen, der gute Tee hatte sein Gefäß verlassen und verteilte sich langsam über dem Boden. Er war ruiniert!
Erst jetzt beachtete er den anderen, der ihn in seinem Griff gefangen hatte. Irgendwie verstört wirkend lag er dort auf dem Boden, lag dort gefasst von dem Griff des anderen Mannes. Er rührte sich kaum noch, wirkte schon fast so als sei er tot. Nun, man konnte sogar meinen er sei wirklich tot. “Der Tee…Der Tee…Der Tee…“, murmelte er es nur vor sich hin, während er dort unten auf dem Boden im Dreck lag bei seinem Tee, der sich langsam immer weiter verteilte. Die Tatsache, dass er gerade schon im Griff des Arztes gefangen war interessierte den jungen Mann absolut gar nicht, es war nur eine Randerscheinung. Er litt, er litt unglaublich an dem Verlust seines Tees! Kaval…dieses Monster! Was hatte er sich nur dabei gedacht solch eine grausame Tat zu begehen!?
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 11:25 am

Konnte es etwas unangenehmeres geben als das? Dabei war es schon dumm genug das Liz sich wäschen musste wegen Flöhen! Dann aber auch noch dieser Sturz...gut das dies niemand von außen gesehen hatte. Ruhig schob sie den Vorhand zur Seite woraufhin sie auch schon wieder auf die Beine kam. Langsam streichelte sie sich den Kopf ebenso wie die rechte Seite ihrer Schulter die den aufprall am meisten gemerkt hatten. Ich habe keine Ahnung was da los ist, aber können die das nicht verschieben bis ich bessere Laune habe... meinte sie nur ernüchternd während sie sich gerade wieder der Wanne zuwenden wollte. Doch in diesem Moment begann das Schiff wieder zu wackeln. Schnell packte Liz den Rand der Wanne doch bekam sie dadurch natürlich eine unangenehme Position zum stehen, sofort rutschte wieder ihr Fuß auf dem glatten Boden weg und wie schon zuvor fiel sie. Diesesmal jedoch wieder zurück in die Wanne als wäre es geplant gewesen. Fast wie ein U angeordnet lag sie in der Wanne, die Beine stiegen auf einer Seite empor und der Kopf auf der anderen Seite, bequem war wirklich etwas anderes. Da die Wanne ja nur in der Länge groß war, war es wohl verständlich das die breite nicht ausreichte bei ihr. Ein leises grummeln ging von ihr aus während einige Sekunden vergingen in dennen sie in der Wanne hing. Mit aller kraft hob sie sich nach oben wodurch sie endlich mit den Füßen einen etwas sicheren Stand gewinnen konnte. Auch der nun vergleichbar leise Krach vor dr Badezimmer tür war nun ziemlich egal. Allerdings vernahm Liz urplötzlich ein Metallenes Scheppern. Irgendwie konnte sie sich in diesem Moment schnell zusammen reimen was es zu bedeuten hatte. Kaval und Ko in ihren typischen Streitigkeiten und Ko wollte sich einen Tee machen, es konnte fast nur bedeuten das der Kessel den Boden etwas unsanft erreicht hatte. Sicherlich war es also erst der Anfang dieses ganzen Chaos, Liz sollte sich beeilen da das Schiff noch einige male mehr wackeln könnte.

Schnell ging sie wieder unter das noch immer laufende Wasser. Die Reinigungslotion war schnell über dem Körper verteilt wodurch auch der Geruch dieses Konzentrats etwas neutralisiert sein sollte. Sie beeilte sich extra deswegen wodurch alles sehr schnell ging. Auch die Seife wurde schnell abgewischt so das sie wieder aus der Wanne steigen und das Wasser endlich abdrehen konnte. Langsam trocknete sie sich mit einem Handtuch ab während sie zu ihren Kleidern lief welche sie ebenfalls mit diesem Zeugs gereinigt hatte. Doch zum vollkommen entsetzen lagen sie wie das halbe Badezimmer in einer kleinen Überschwemmung. Na toll, auch noch nasse Kleider. Mit einer Hand hob sie das Oberteil an doch allein das tropfen verriet das man dies jetzt erstmal nicht anziehen sollte. Hm, eine wirklich dumme Situation, ihre Kleider waren klatschnass und alle anderen hatte Kaval um sie zu reinigen. Ich bringe heute noch jemanden um.... meinte sie nur während sie die Faust ballte und eine Ader auf ihrer Stirn fast aufzuplatzen schien. Doch eine idee kam ihr sodass sie wieder ein Handtuch ergriff. Gekonnt wickelte sie es sich um den Körper ähnlich einem etwas kurzen Kleid. Sicher befestigte sie es an ihrem Oberkörper so das nichts verrutschen würde, man konnte gar nicht glauben wie Stabil so etwas war. Sofort hob sie ihre nassen Kleider auf woraufhin sich auch schon die Tür zur Küche wieder öffnete. Ein schwall von Wasserdampf stieg sofort in den Raum auf bevor Liz lediglich in ihr Handtuch gewickelt aus der Dusche kam. Ihr Blick traf sofort auf Kaval und Ko welche etwas zugeneigt auf dem Boden saßen, naja gut man konnte es auch als Angriff von Kaval bezeichnen....aber das klang nicht so lustig. Ihr Blick verriet keinerlei Spaß oder etwas ähnliches. Noch bevor jemand etwas sagen konnte hob sie auch schon den Finger. Kein....Wort! waren die einzigen zwei Worte die in diesem Moment ihren Mund verließen bevor sie auch schon in gespielter Selbstsicherheit aber innerlich voller Scharm zur Tür nach draußen ging. Die Situation hier interessierte sie auch nicht, jedenfalls nicht in diesem Moment. Schnell öffnete sie diese, stolzierte in der Freizügigkeit an Shin vorbei und warf die Kleider auf den Boden. Mit einem lauten Klatsch verteilte sich auch schon etwas Wasser auf dem Deck. Auf die Knie gehen da das Handtuch sonst vielleicht nicht halten würde legte sie die Kleider schnell zum trocknen aus, um wenigstens in 30 Minuten lediglich noch feuchte Kleidung anziehen zu können. Den Tag würde sie sicher nicht vergessen.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 12:11 pm

Der Aufgabespezialist erwischt also seine anvisierte Beute, aber dieser scheint gar nicht wirklich bei der Sache zu sein. In Windeseile hatte er den jungen Mann mit den lilafarbenen Haaren in seinen Aufgabegriff genommen. Er machte es ihm absolut unmöglich an sein Schwert zu greifen. Er könnte diesen Aufgabegriff nun weiter modifizieren und Ko somit absolut ruhig stellen, doch dies war gar nicht von Nöten, denn der Mann zeigte ja keinerlei Gegenwehr.
Da öffnet sich hinter diesen beiden Männern plötzlich die Tür des Badezimmers und die wunderhübsche Liz kommt sehr knapp bekleidet aus dem Badezimmer. Würde Kaval auf die junge Dame stehen hätte Ko wohl nun ein Problem, denn er sitzt ja auf ihn und sein Hüftbereich, mit allem was da so drang hängt, ist auf seinem Brustkorb und naja lassen wir das lieber. Es ist ja nun einmal so, dass der Shiranui sich sexuell nicht angezogen zu seinem weiblichen Kapitän fühlt. Dies könnte auch daran liegen, dass dieses Badetuch momentan sogar mehr verdeckt als es die normale Kleidung von Liz eigentlich tut, denn sein wir ehrlich…auch sonst weiß sie die Waffen einer Frau vorzüglich in das richtige Licht zu rücken. Nur sollte sie sich damit nicht hinsetzen oder ähnliches, dies würde wohl durchaus tiefere Einblicke bedeuten. Doch vernimmt Kaval nur kurz die Worte der Asura und nimmt sich dann wieder dem Schwertkämpfer an, welcher scheinbar immer noch einem heißen Getränk nachtrauert.
Kaval war diese Tatsache, dieser gottverdammte Tee VÖLLIG egal. Denn er tat dies nicht weil er Spaß daran hatte sein Können zu beweisen oder weil er einfach mal wieder eine Rauferei brauchte. Auch nicht weil es ihm Spaß macht seinen Kameraden Schmerzen zu bereiten, auch wenn dies zweifelsohne eine Tatsache ist, nein er wollte diese Sache nun mit ihm klären und in einer solchen Position, bzw. in einem solchen Griff hat der gute Mann keinerlei Chance sich auf der Affäre zu ziehen und einfach wegzugehen. Doch wurde dem Veganer nun immer mehr bewusst, dass er zwar körperlich nicht mehr flüchten kann, aber geistig völlig auf Abwegen ist. ~Da merkt man wieder seine Abstammung, genauso unsachlich wie der Adel üblicher Weise ist. ~ waren die kurzen Gedanken. In diesem Gedankengang wurde seine Abneigung gegenüber dem Autoritäten und somit auch dem Adel. Doch wieder zu dem Was der junge Mann mit der vielen Farbe auf der Haut mit dem Navigator vor hatte. Schnell realisierte er wie wertvoll dieser Tee also war und somit wollte er sich genau dies zu nutzen machen. So begann er zu sprechen, jeder Zeit bereit bei dem Versuch von Ko sich zu wehren, den Arm schmerzhaft zu überdehnen und ihn ebenso die Luft abzuschnüren.
„Ko, wenn du mir jetzt nicht zuhörst und das meine ich ernst. Werde ich sämtlichen Tee den du dir kaufst direkt wieder vernichten. Er wird über Bord gehen immer und IMMER wieder. Du wirst keinen Tee haben solange wir auf See sind, also hör mir jetzt lieber zu.“
Diese Drohung würde der Veganer sogar wahr machen, die Teeparty der Amerikaner einmal in das One Piece Universum übertragen? Wieso denn eigentlich nicht, wäre doch eine nette Abwechslung. Doch dann durchdringen die Worte des Arztes auch direkt wieder die kurze Stile.
„Du verhälst dich wie ein <3, was nichts Neues ist…doch langsam entwickelst du dich zu einem Kameradenschwein und du weißt dass ich solche Menschen hasse. Flöhe können Krankheiten übertragen, Flöhe könnten Liz, Shin dich und mich lange Zeit außer Gefecht setzen und dies nur weil DU dein verdammten Stolz nicht überwinden konntest. Immer wieder starrst du Liz voller stolz an, schmierst ihr Honig um den Mund und tust so als wärst du ihr treuster Gefolgsmann, doch nun riskierst du ihre Gesundheit? Du folgst niemanden außer dir selbst, deiner Erziehung und diesem Pfeifen, hinter all diesen Dingen stehen Liz und die komplette Asura-Bande an. Jeder von uns trägt sein Päckchen doch jeder weiß, dass die Crew vorgeht…aber du nicht! Du bist ein Heuchler und kein wirkliches Mitglied der Bande, zwar am längsten dabei, aber am wenigsten bereit dich für die Bande aufzuopfern, über deinen Schatten zu springen so wie wir es alle regelmäßig tun. Du bist schwach und zu Nichts zu gebrauchen, mit deinem momentanen Verhalten.“
Diese Worte wurden sehr ruhig und dennoch mit viel Nachdruck ausgesprochen. Der junge Mann verbailiserte einfach seine Gedanken und dies waren seine wirklichen Gedanken. Normalerweise respektierte er den Navigator und meinte sich auf diesen verlassen zu können, doch immer mehr zweifelte er an dieser Einschätzung.
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 3:15 pm

Nun kehrte etwas ruhe ein. Es war schon etwas Stiller geworden. Stille, die der Wolf liebte. Was aber Zanko noch wundert, ob sie schon Abgefahren oder noch am Steg hängen. // Sind wir schon losgesegelt? // dachte Shin in seinen Gedanken gut nach. Die Augen geschlossen und immer noch den ganzen Tag am Mast liegen. Wie man das nur schafft? - Man hat nichts besseres zu tun. Am liebsten würde, der gute Wolf ein Stück Fleisch verdrücken oder Kochen. Ja - Kochen! Die Leidenschaft des Wolfes. Aber es gibt nur 2 Probleme, die ihn stören. Naja ... eher gesagt 1 Problem. Shin trägt verdammte Bandagen und kann damit nicht kochen. Auch wenn er es tut, dann wird bestimmt Kaval ihn anmeckern und ihn warscheinlich als ein Teppich zusammenprügeln. Diese Vorstellung machte schon den kleinen Wolf angst. Ein leichter Schauer breitet sich auf seinem pelzigen Rücken breit und der Wolf selbst zuckte kurz zusammen. " Krank ... " sagte Zanko leise vor sich hin. Ja.. kranker Gedanke, den er wieder schnell losbekommen sollte - sehr schnell. Nun vernahmen seine Wolfsohren, das sich eine Person näherte. Die Ohren gespitzt zu der Richtung wo die Person herkommt. Das Linke Auge kurz aufgemacht und nachgesehn wer da kommt. // es ist nur Liz ... ... ... im Badetuch ... // sagte Shin in seinen Gedanken zu sich selbst und realisierte das ganze Geschehen kaum. Das Auge wieder geschlossen, gähnte wieder der Wolf etwas laut. Es war so schön hier auf dem Deck. So schön das es beinahe nicht die Welt wäre. Doch eines merkte Shin jetzt schon. Liz gab nicht den üblichen Geruch ab. Wieso war das nun nicht mehr so? - Hatte Seishin was mit seiner Nase? Nein, das wäre nicht möglich. Aber wieso roch nun der schwarze Wolf, seine Kapitänin nicht mehr? - Lag es vielleicht an der Flüssigkeit? Scheinbar ja, aber nun das waren nicht Shins Hauptgedanken. Sein eigentlicher Gedanke war an der Tatsache festgeblieben, das die Kapitänin mit einem Badehandtuch herauskam. Beide Augen offen und Richtung Tür geschaut. Da war aber niemand. Hatte er es sich nur eingebildet? - Doch hörte ein lautes Klatschen. Shin stand auf, kratzte sich kurz und schaute in die Richtung woher das Klatschen kam. Tatsächlich, die Kapitänin in einem Badehandtuch. Seishin hatte sich nicht getäuscht! Die Kapitänin mit ohne Schamgefühl, draußen auf dem Deck in einem Badetuch und um ihre nassen Kleider trocknen? - Woher kamen nun die nassen Kleidung her? // Lieber nicht fragen und wegschauen ... // waren die sicheren Gedanken des Wolfes und schaute auch sogleich wieder weg. Nun kam auch schon etwas Wasser an den Pfoten des Wolfes. Wasser ... wie er Wasser aus tiefstem Herzen hasste. Genauso wie Flöhe. Nun bewegte sich der pechschwarze Wolf etwas weiter entfernt vom Mast und auch entfernte er sich von Liz. Knapp 2-3 Meter entfernt legte sich der Wolf wieder hin. Jedoch nicht um zu schlafen, um das Oberdeck etwas im Auge zu behalten. Ungefähr konnte man das wie bei den Hunden feststellen. Sein Revier - Fremde waren gar nicht gesehn. Nur das Shin sein Revier nicht makieren musste. " Was für ein verrückter Tag ... " sagte Shin ungewollt vor sich hin und wartete bis die beiden auch am Oberdeck kommen.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 3:54 pm

Hilflos wie ein kleines Kind war er gefangen. Kaval hatte gewonnen ohne überhaupt einen Kampf führen zu müssen. Der Griff hatte funktioniert und nach wie vor lag der junge Schwertkämpfer dort auf dem Boden so als wäre er betäubt. Seine vier Glieder hingen einfach nur so da, keinerlei Gegenwehr war vorhanden, denn der Körper schien selbst begriffen zu haben, dass es nichts bringen würde sich zu wehren, nein, er schien sogar begriffen zu haben, dass es sonst ziemlich schmerzhaft für ihn werden könnte. Aber das war ja zum Glück nicht das Schlimme an dieser ganzen Situation, denn immer noch war der Tee in seinem Kopf. Doch dann sollte alles nur noch schlimmer werden.
Die Türe öffnete sich nämlich, die Türe zum Bad! Das schlimmere daran war aber die Person, die hinaus trat. Oh, hätte Ko in diesem Moment nur seinen Kopf bewegen können, er hätte es sofort getan, doch leider war ihm dies nicht mehr vergönnt. Hätte er nur geahnt, dass dies geschehen würde, dann hätte er seine Augen geschlossen gehalten, oder wäre gar gleich zu Kaval hinunter gegangen. So aber sollte es in einer Katastrophe enden! Das was jetzt kommen sollte, das war wirklich eine grauenhafte Sache, die sich ganz sicher niemals wieder aus seinem Geist entfernen lassen würde. Das jetzt könnte er bestimmt niemals vergessen.
Dort war sie. Dort war Liz eingewickelt in ein Handtuch, sehr knapp noch dazu. Es war eng an ihrem Körper, darunter war sie wohl nackt. Der Dampf aus dem Bad, etwas Feuchtigkeit, all das war an dem Handtuch und ihrer Haut zu erkennen. Es war schrecklich! Männer waren viel zu einfach gestrickt, sodass die meisten bei solch einem Anblick den Verstand verlieren sollten! Wie konnte man es auch aushalten so etwas zu sehen? Ein Mann konnte es nicht!
Und einer dieser Männer war Ko. So anständig er auch wirken mochte, in solchen Momenten wollte er nicht mehr weiter leben! Er wollte seine Augen ja schon zukneifen, doch selbst das bekam er nicht hin, nein, er starrte ja förmlich auf seinen Kapitän, sein Blick klebte ja wirklich an ihr, sein Herz raste, ein unangenehmes Gefühl machte sich breit. Nein, es war nicht dieses Gefühl, sondern ein anderes, ein animalisches, ein sehr peinliches! Seine Gedanken kreisten, er verlor quasi schon den Verstand, hätte er es gekonnt, dann hätte er sich selbst bewusstlos geschlagen!
Wieso nur musste sie so hier an Bord herum laufen!? Wusste sie denn nicht, dass es sich bei den anderen hier um Männer handelte?!

Ein Glück war sie schnell weg. Trotz allem konnte er Kaval für einen Moment nicht sprechen hören, viel zu sehr war er noch gefangen von dem, was er eben gesehen hatte. Nun, er war wohl eher darin gefangen diesen Gedanken zu verarbeiten und ihn dann los zu werden. Diese Erinnerung nämlich sollte nicht sein. So war es auch gut, dass er diesen anderen Kerl gerade noch bei sich hatte, welcher ihn nach wie vor in seinem geschickten Griff hielt, der in keinem Moment lockerer zu werden schien. Es war eine gute Ablenkung von dem, was eben geschehen war, von dem, was so schnell wie möglich vergessen werden sollte.
Auf die Drohung hin folgte jedenfalls keine echte Reaktion. Für gewöhnlich wäre vielleicht eine versteckte Waffe oder dergleichen aufgetaucht, die der Schwertkämpfer benutzt hätte um den anderen zu quälen. In diesem Moment aber gab es keinerlei Reaktion. Anscheinend war sein Geist immer noch nicht dazu fähig gewesen alles zu verarbeiten. Immer noch schienen Liz’ Kurven durch seinen Geist zu sausen, immer noch schien das Handtuch da zu sein, immer noch diese schreckliche Erinnerung, die schrecklichste von allen. Dabei hatte der Tag doch so gut angefangen?
Wenigstens war diese Drohung zu einer Sache gut: Sie brachte ihn langsam darauf, dass Kaval immer noch da war und immer noch existierte.
Als er das nämlich realisiert hatte wurde der junge Mann, der sonst eigentlich keinerlei richtige Emotion zeigte auf einmal rot. Es geschah nur sehr selten, auch wenn es sich heute schon zum zweiten Mal ereignete. Alleine schon das sollte zeigen wie besonders jener Tag doch eigentlich war! Er wusste nicht, was der andere gesehen hatte, er wusste nicht was der andere gespürt hatte, aber was es auch war, es musste verdammt peinlich für den Sasaki sein. So konnte er nicht anders als einfach nur zu erröten…

Schnell aber verflog die Röte und der Blick des jungen Mannes wurde ernster. Er lauschte jedem Wort, was sein Mannschaftskamerad sprach ganz genau, ohne ihn auch nur ein einziges Mal zu unterbrechen. Er nahm die Worte auf und schien sich sogar darüber Gedanken zu machen. Reagieren tat er dennoch nicht, nicht einmal mit einer Änderung in seiner Mimik. Die ganze Zeit nur wirkte er ernst und kalt so wie sonst auch. Er starrte den anderen zwar an, wodurch er ihm zeigte, dass er ihn hörte aber ansonsten kam nichts. War es ihm vielleicht egal, was ihm da gerade erzählt wurde? Plante er vielleicht sogar schon seine Antwort und einen Versuch sich zu befreien?
“Wirklich nervig…diese Ärzte…immer müssen sie aus einer Mücke einen Elefanten machen…“, entwich ihm nur der leise Kommentar auf das hin, was der andere gerade von sich gegeben hatte. Der Schwertkämpfer schien wirklich nicht daraus gelernt zu haben. Viel mehr schien es so als wolle er den Arzt vor sich sogar noch beleidigen. In Wahrheit aber war dies seine persönliche Meinung. Niemals hatte Ko auch nur einen Arzt gebraucht und wenn dann hatten sie sich immer viele Sorgen gemacht und einem viel zu viel verboten. In der Sasaki Familie war dies niemals erwünscht, somit wurden diese Leute auch nur selten gesehen und man verließ sich bei allem eher auf seine Instinkte und die eigene Willenskraft – wenn man verletzt war. So lebten die meisten der Familie nach der guten alten Mentalität „Was dich nicht umbringt kann dich nur stärker machen“, einer Mentalität, die kein Arzt auf dieser Welt wirklich für gut halten konnte.
Daraufhin schloss er für einen kurzen Moment die Augen und musste kurz nicken. “Ich verstehe. Tut mir leid. Würdest du nun bitte deinen Griff lösen? Ich weiß du kuschelst gerne aber ich habe auch noch wichtigere Dinge zu erledigen. Der Boden muss getrocknet werden damit das Holz nicht kaputt geht, ich muss noch den Kurs setzen und…“ Er legte kurz eine Pause ein. Es war wohl schwer das auszusprechen, was er nun sogleich auch aussprechen würde. “Und ich muss dir noch die Schlüssel zu meinen Schränken geben, damit du meine Klamotten waschen kannst, während ich bade.“
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 5:29 pm

Natürlich war es nicht beabsichtig von Liz in so einem Aufzug herum zu laufen. Zwar zog sie sich gern etwas merkwürdiger und vielleicht auch leicht Aufreizend an was man an ihrer Unterbekleidung sah, aber dies war eher der Fall um jegliche Bewegungsfreiheit zu garantieren....außerdem fiel sie so auf. Weniger angenehm war es für sie ein Kleid zu tragen, vorallem ein sehr kurzes da so immer wieder Luft für unangenehm tiefe einblicke war. In diesem Fall wurde dem ganzen sogar noch in Pünktchen drauf gesetzt immerhin war es kein Kleid sondern ein enges und vielleicht auch riskantes Handtuch. Doch ändern konnte sie eh nichts mehr. Ruhig zog sie die Kleider auseinander die nun an deck lagen wobei natürlich auch ihre Unterwäsche lag, allein das war schon wieder etwas wofür sie gern eine Person umbringen würde. Zwar wirkte sie ziemlich gefasst doch sah man die Ader an ihrem Kopf herausstechen wusste man das sie kurz vorm Explodieren war...oder heulen, je nachdem wie man Liz einschätzte. Gerade wurde sie fertig als sie hinter sich einige wenige Geräusche hörte, die vom jungen Wolf kamen. Ein kurzer Blick über die Schulter folgte von Liz doch sagte sie kein Wort dazu. Er ging ihr aus dem Weg, so viel war sicher, wenn sie auch nicht so ganz wusste wieso. Ein leises seufzen verließ ihren Mund, so konnte sie dem Kerl nie vertrauen, so mißtrauisch wie er sich auch ihr gegenüber aufführte. Ruhig erhob sie sich wieder an Deck während ihr Blick über die Rehling ging. Noch immer lagen sie am Hafen des Windmühlendorfes, hatte sie nicht den Befehl zum auslaufen gegeben? Ohne ihre Mimik zu ändern trat sie langsam über das Deck wieder hinein in die Küche wo Kaval gerade eine Diskussion mit Ko hatte. Was sie sagten bekam sie nicht mit, es war ihr aber auch egal. Ruhig tapste sie Barfuß zu den beiden. Eine kurze Distanz von beiden blieb sie stehen. So war es auch Ko nicht möglich komplett unter das Handtuch zu schauen. Ohne Vorwarnung jedoch fiel sie nach vorne auf die Knie und ZACK. Ihre Fäuste trafen die beiden Köpfe der Streithähne. Zwar nur symbolisch aber etwas weh konnte es wohl auch tun. Es stand wohl außer Frage das es beide treffen würde immerhin befanden sie sich in einer etwas verzwickten Lage, Ko wurde festgehalten und Kaval hielt fest...abwehren war also kaum möglich.

Ohne ein wort deswegen zu verlieren hüpfte sie wieder vorsichtig rückwärts auf die Beine. Wegen euch sieht es im Bad aus wie auf einem Schlachtfeld! meinte sie nur etwas geknickt von den Spielereien ihrer Crewmitglieder bevor sie in Richtung der Tür zum Bad stapfte. Ich werde das Bad etwas sauber machen, Ko du kümmerst dich endlich darum das wir aufbrechen können und Kaval hat bereits seine Aufgabe. Ko wenn du hilfe brauchst solltest du Seishin eine Aufgabe erteilen damit er sich in der Crew einfinden kann. Die Worte waren zwar etwas wütend gesprochen doch nicht geschrien. Es war einfach und verständlich für alle beteiligten. Damit sich endlich etwas tat musste sie wohl scheinbar etwas Autoritär werden, auch wenn sie wusste das manche das nicht mochten. Und jetzt los bevor es hier bald tote gibt!! So ernst wie Kaval eben noch in seiner Ansprache klang, so ernst klang auch diese Drohung von ihr. Streiten konnten sie sich immer aber nach diesem Chaos sollten sie sich nicht wundern das sie etwas unangenehm wurde. Etwas luft damit gemacht hatte sie sich, womit sie zurück in das Bad ging. Aus einer Ecke nahm sie einige Tücher und begann damit das Wasser einzusaugen. Sofern sie vollgesaugt waren drehte sie diese in einen Eimer aus damit der Boden nicht vollkommen nackt war. Dabei musste sie fast dauerhaft auf den Knien bleiben, da das ständige Aufstehen unangenehm mit dem Handtuch wäre und das Bücken wohl eh nicht funktionierte. Nachdem dies alles erledigt war und das Bad wenigstens halbwegs trocken nahm sich Liz dem Vorhang der Wanne an, welchen sie unbeabsichtigt mit abgerissen hatte. In dem sie auf den Rand der Wanne kletterte und dort das Gleichgewicht vergleichsweise gut hielt streckte sie sich nach oben und fädelte den Vorhang nach und nach wieder in die Verankerung ein welche Glücklicherweise nachgegeben hatte bevor sie kaputt ging. Konnte wenigstens jetzt mal etwas ruhe einkehren...ausnahmsweise mal?
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 07, 2012 7:40 pm

So sehr wie es den guten Ko interessierte mit welcher Bekleidung die, sehr attraktive, Liz durch die Gegend läuft so kalt lässt es den Kampfsportler. Er scheint nicht den Fokus auf die Dinge zu verlieren, welche für ihn wichtig sind. Den Fokus nicht verlieren, dies wurde ihm auf die harte Tour beigebracht. Eine schöne Frau auf welche du im Kampf zu sehr achtest und einer der Lehrmeister hat dich sicher mit einem Faustschlag oder einen Tritt erwischt und jeder darf glauben, dass man diese Treffer noch tagelang gespürt hat. Wie dem auch sei. Er schaute den Tomatenkopf also an, welcher scheinbar wirklich mit dieser Situation zu kämpfen hatte. Als er die Worte aussprach und das Berufsfeld der Ärzte schlecht darstellen wollte, war Kaval schon fast dabei den Druck gegen Arm und Hals zu erhöhen, doch hielt er sich zurück. Denn kurz darauf folgten weitere Worte und es gab ja die geringe Chance, dass dieser Mann sich tatsächlich besinnen würde und die richtigen Worte findet. Okay die Wahrscheinlichkeit dass dies passiert war wirklich gering und der Shiranui selbst glaubte kein Stück daran, aber das Leben kann einen ja ab und doch einmal überraschen. Da kamen doch tatsächlich die richtigen Worte über die Lippen des Schwertkämpfers. Schon fast etwas verwundert und gerade bereit seinen Griff zu lösen spürt er auch schon den Schlag von Liz auf dem Kopf.
Sofort sinkt der Kopf des Veganers etwas ab und er schaute dann Liz an. Er löst augenblicklich den Griff und steht dann von dem Navigator auf. Er schaute sich nun einmal Liz genauer in diesem Badetuch an. Ein kurzes „Hmm“ kam ihm über die Lippen und dann schaute er Sasaki an, welcher wohl sicherlich wieder Probleme haben würde sich zusammen zu reißen, wenn es um diese Frau ging. ~Der sollte sich echt mal austoben, vielleicht finden wir auf der Grandline jemand für ihn.~ Kaval selbst hatte keine aufgestauten sexuellen Bedürfnisse, denn er ging diesen Trieben durchaus nach. Wenn auch nicht mit jeder x-beliebigen Frau so hat er doch immer mal wieder Geschlechtsverkehr und dies lässt ihn auch diese ganze Sache rund um die Asura sehr entspannt sehen.
Der Befehlston war nun also auch bei dem Kapitän dieser Bande von Nöten und der Veganer machte er gar keine Anstalten dagegen etwas zu sagen. Als die Aufgaben verteilt wurden, schaute er Ko nur an und sprach dann zu ihm.
„Du brauchst ne Frau, dringend! Wie dem auch sei, ich gehe die Kleidung am Steg waschen, bring mir deine Kleidung dort bitte hin und wasch dich dort schnell, damit uns Liz am Ende nicht wirklich tötet.“
Dies waren auch schon die Worte des Arztes, er schien direkt den Anweisung der Vegetariern nachzukommen. So ging er langsam aus dem Raum und schaute in das Bad hinein. Wie immer konnte er sich einen blöden Kommentar nicht verkneifen und dies obwohl er sich dem Ernst der Lage bewusst war.
„Sieht gut aus, aber wenn du dich weiter so streckst sieht Ko mehr als für ihn gut ist und ich muss das Nasenbluten aufwischen UND eine Bluttransfusion geben. Also Vorsicht beim Strecken.“
Er wusste dieser Kommentar würde ihm am Ende noch teuer zu stehen kommen, aber es war für ihn okay. Es sollte nun langsam wieder der friedliche lockere Ton eintreffen und für ihn waren nun auch alle Dinge geklärt. Das Kommando ging wieder an Liz und er konnte wieder seine Rolle als Arzt und schlechter Komiker in der Bande einnehmen. Doch was nun kommen sollte schlug wahrscheinlich bei vielen Leuten auf Unverständnis.
Während er sich schnell in Sicherheit brachte um fliegenden Gegenständen aus dem Bad zu entgehen öffnet er sich bereits die Hose und lässt die während des Gehens nach unten rutschen. Er zieht sie schnell aus und nimmt sie auch mit aufs Deck. Dort steht er nun also mit Unterhose und geht so auch direkt an Shin vorbei. Er nimmt die Sachen welche er von dem Koch und der Rotäugigen bekommen hat und springt mit diesen über die Rehling runter an den Schiffssteg und von dort ins flache Wasser, die Kleidung und das Fläschen hat er dabei natürlich mit dabei und beginnt diese gründlich zu waschen. Ein wichtiges Detail sollte man dabei vielleicht nicht vergessen. Seine Unterhose zog er dabei direkt auf dem Steg aus, was zu verschiedenen Ausrufen von jungen Damen, Damen und alten Damen führt. Die ersten beiden Frauen Gruppen scheinen durchaus angetan von den wohlgeformten Körper, während viele alte Frauen sich eher für dieses Verhalten schämen. Kaval ist es jedoch egal er springt nackt ins Wasser, welches so flach ist, dass der Hintern nur bis zur Hälfte bedeckt wird. Warum er nun nackt herumsteht? Naja seine Unterhose muss doch auch gewaschen werden, außerdem wusste er WIE unangenehm es für Ko sein würde mit einem nackten Mann im Wasser zu stehen und dies eventuell auch selbst tun zu müssen. Schamgefühl? Dass hatte Kaval nicht wirklich, der Schwertkämpfer hingegen schön. Die kleinen Gemeinheiten der Beiden gehen also weiter. Während Kaval bereits dabei ist die Kleidung der Crewmitglieder zu waschen.

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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 08, 2012 4:43 pm

Mit dem Hundekopf, die Bewegungen von Liz gefolgt, wie Sie langsam über das Deck ging und etwas später die Bewegungen von Kaval verfolgt, wobei Shin schnell weg sah. Warum dieser Typ jetzt nun mit Unterwäsche auf dem Deck herumging. // Was ist das nur für eine Crew?! Machen wir nun eine FKK- Pary?! ... Ist ja KRANK!! // dachte Shin abartig in seinen Gedanken. Schon wieder ein Gedanke, den er schwer von seinem Kopf losbekam. Nun fiel ihn aber ein, das er doch Waren gekauft hatte. Richtig! - Eine Menge Fleisch, Salat und auch Tee. Wobei der Tee die kleinste Ladung von den Dreien ist. Nun wollte Zanko sicher gehn, das alles bei seinem Platz und dies tat er auch. Immernoch in seiner Tierform, lief der Wolf runter zum Unterdeck und direkt zum Lagerraum. Nun öffnete er die Holztür mit seinen Pfoten und auch mit etwas viel Druck und betrat das etwas große Laggerraum. Nun verwandelte sich Shin zu seiner Menschengestalt zurück. Nur sein Unterkörper war noch in seiner Wolfsform. Aber er konnte auf 2 Beinen stehen und es sah wirklich seltsam aus. Halbmensch - Halbwolf wie man es erwartet von einem Teufelsfruchtnutzer, der eine Wolfsfrucht aß. Die Lagerraumtür etwas angelehnt und nun werden die Kisten nachgeschaut. Erst wird das Fleisch geordnet. Vom Steak hinrüber zum Hühnchen. Die ganzen Fleischkisten kommen nach ganz hinten, dann kommt die ganzen Salate, Gurken, Karrotten und vorne, wo man gleich reinkommt kommen die Teesorten. Ja... Shins Lagerlogistik war einfach simpel und einfach. Die Kisten waren schön an den Seiten hingestellt, sodas in der Mitte ein kleiner Eingang war. Auch zwischen den Kisten war Platz genug damit sich dazwischen " zwängen " konnte. Immer noch betrachtete Seishin von der Tür aus den ganzen Lagerraum. " Endlich ... aufgeräumt... und meine Hände tun weh ... " sagte Seishin leise zu sich selbst, während seine Hände von der Arbeit schmerzen. Obwohl Kaval ihn sagte, das er ernste Arbeit machen sollte. " Das wird Ärger geben ... " sagte wieder der Halbwolf zu sich selbst und hoffte das Kaval dies nicht merken wird.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 08, 2012 5:23 pm

Gerade als sich dieses unangenehme Gefühl verzogen hatte und Ko somit wieder etwas aufatmen konnte erklangen wieder die feuchten Schritte, die er jedoch nicht mitbekam. Er realisierte nicht einmal, dass sich das Grauen erneut in die Richtung der Küche schlich. Wie denn auch? Im Moment gab es nur einen der zählte: Kaval. Denn dieser sollte ihn nun endlich los lassen! Er sollte ihn endlich gehen lassen und ihn endlich das machen lassen, was er ihm doch eben erst aufgetragen hatte. Auch wenn er sich gerade noch gesträubt hatte es zu tun, so war der Schwertkämpfer im Moment sogar ein wenig ungeduldig. Nicht länger wollte er hier zusammengekuschelt mit dem anderen Kerl auf dem Boden liegen, sondern sich endlich bewegen können und endlich beten…endlich sich von seinen Sünden rein waschen. Wieso eigentlich doch gleich?
Mit einem harten Schlag auf seinen Schädel aber kehrte auch diese Erinnerung wieder zurück. Na gut, eigentlich war es kein harter Hieb, nur in einer solchen Situation, wenn der Körper sowieso schon genügend zu leiden hatte. Es schmerzte also, auch wenn sich dieses Mal keine Beule zeigte. Kurz nur hatte der junge Mann gezuckt ansonsten hatte es nicht einmal wirklich eine Reaktion gegeben. Na gut, zu einer war es noch gekommen: Beinahe schon aus Reflex hatte sich der Kopf umgewandt, direkt auf jene Peron hinter sich zu.
Schon im ersten Moment dieses Anblicks kehrte das Gefühl zurück, gar schlimmer als zuvor! Dort stand sie immer noch eingewickelt in diesem Handtuch, nichts darunter tragend, ohne jede Peinlichkeit! Schämte sie sich denn nicht so herum zu laufen? Man konnte ja beinahe schon alles sehen, was ihr Körper zu bieten hatte! Und auf einen dieser Punkte richtete sich der Blick des lilahaarigen Mannes auf der Stelle! Ohne es zu wollen, ohne überhaupt etwas dazu zu können, versuchten seine Augen ihren Beinen bis an deren Ursprung zu folgen, bis an das, was gerade noch so knapp von dem Tuch verborgen wurde. Die Augen hafteten quasi an jener Stelle, so als würden sie sich gar dazu zwingen es zu sehen!

Erst als sie aus seinem Blickfeld verschwand und sein Blick auch nicht mehr dazu fähig war ihr zu folgen kehrte der Verstand des Schwertmeisters zurück. Was hatte sie gesagt? Nichts von all dem hatte er mitbekommen, sein Gehirn hatte abgeschaltet, alles hatte abgeschaltet, denn dieses Gefühl war wieder da gewesen, schlimmer als vorher sogar! Es hatte sogar schon seine Gedanken infiziert, hatte ihn Dinge denken lassen, die er niemals denken würde, wirklich niemals! Sein Kopf war rot und hing nach vorne als er endlich aufstehen durfte. Nicht einmal erleichtert wirkte er, eher so als wäre er in diesem Moment voll mit Schande!
Wieso musste es nur so sein? Wieso musste sie nur so herum laufen? Wieso war er nicht stärker? Der Shiranui hatte es doch auch ertragen! Jedenfalls schien er nicht derart zu denken wie er, eher ruhig und wie sonst auch. Der Sasaki verstand es einfach nicht, litt einfach viel zu sehr unter all dem, was da gerade geschehen war. Liz’ Körper, es war abscheulich wie sehr ihn das peinigte! Der Körper einer Frau, beinahe schon nackt wusste schon solche Gedanken zu wecken. Wie würde es dann erst kommen, wenn sie wirklich nackt wäre!? Nein, das wollte er gar nicht wissen, das versuchte er sich wirklich aus dem Kopf zu schlagen, so schwer es auch war. Er musste kämpfen so stark wie er es nur konnte, musste es weg kriegen! Musste seinen Geist reinigen.
Auf die Worte Kavals hin folgte auch nur ein ruhiger Blick, der immer noch ein wenig verstört wirkte. Eine Frau? Irgendwie kehrten wieder diese Gedanken in Ko zurück, Gedanken an das, was man mit einer Frau so tat, wenn man sich liebte. “Nein…bis zu meiner Heirat werde ich enthaltsam bleiben. Enthaltsam!“, richtete er nur seine ein wenig seltsam wirkende Antwort an den anderen. Natürlich war es zu Beginn ruhig gesprochen, dann aber hatte er das „Enthaltsam“ so stark betont, dass es wohl für ihn selbst auch eine Art Lehrsatz darstellen sollte, an den er sich wohl auch halten würde.
Ohne dann auch noch einen Blick auf Liz oder Kaval zu wagen floh er aus der Küche, floh schnell genug, dass niemand mehr seine Schande zu Gesicht bekommen sollte, schnell genug um auch die anderen Worte des Arztes nicht mehr hören zu können.

15 Minuten später konnte man Schritte hören, patschige Schritte nicht wie solche, die durch Schuhe entstanden. Jemand betrat das Deck und das relativ langsam und entspannt. Nach wenigen Sekunden dann konnte man ihn auch endlich sehen den jungen Mann mit dem lila Haar. Auf seinem Rücken trug er einen großen Beutel, der beinahe schon so groß war wie sein Oberkörper. Hierbei handelte es sich wohl um die Wäsche, die er herbeibrachte damit sie gewaschen werden konnte. Anscheinend hatte er die Anweisung des anderen gehört auch wenn er zuvor keinerlei Reaktion mehr gezeigt hatte, was wohl einfach an der hastigen Flucht gelegen hatte.
Noch eine andere Sache wies darauf hin, dass er es wohl wirklich gehört hatte – auch wenn es wohl nicht das war, was solange gebraucht hatte, sondern eher jene Gebete, die er an seinen Gott richten musste nur um seine Seele rein zu waschen von diesen abscheulichen Gefühlen und Gedanken, die ihn eben noch geplagt hatten.
Der Lilaschopf trug etwas Seltsames an seinem Körper. Es schien eine Art Badeanzug für Männer zu sein, wie man ihn früher immer getragen hatte. Er bedeckte den kompletten Rücken, war vorne aber etwas weiter offen, sodass man wenigstens etwas von seinem Brustkorb sehen konnte. Selbst die Beine dieses Anzuges waren recht lang und gingen beinahe schon bis zu den Knien. Er war weis schwarz gestreift und das auch noch quer, wie es eben üblich war.
Vorsichtig nur hopste er auf den Steg, wo er nach seiner Landung sein Haarband mit einem geschickten Handgriff öffnete, wodurch seine Haarpracht freigelassen wurde. Natürlich fing er Blicke, wohl nicht nur alleine wegen seiner relativ skurrilen Badekleidung, sondern auch wegen seines Körperbaus, der ebenfalls nicht schlecht war – schließlich war auch Ko sehr gut trainiert. Das mystisch wirkende Haar sollte natürlich ebenfalls etwas dazu beitragen.

Erst als er das Wasser gerade wirklich erreicht hatte aber realisierte er wie viele Blicke Kaval, der bereits im Wasser war doch anzog und von welcher Natur die meisten davon waren. Nachdem er auch schon selbst einen Blick riskiert hatte verstand der Navigator nur zu sehr wieso sie alle seinen Kameraden so anstarrten. Er verstand woher jene Blicke kamen, er verstand wieso es zu ihnen kam und er verstand wieso er sich dazu entschied nun doch etwas zu zögern. “Hast du denn überhaupt kein Schamgefühl?!“ Mehr fiel dem jungen Mann dazu gar nicht erst ein…Wie verantwortungslos konnte man denn eigentlich sein!?
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 08, 2012 10:18 pm

Jetzt musste Liz sich doch tatsächlich auch noch auf das Niveau einer einfachen Putze hinabstufen lassen. Echt, so sollte kein Captain behandelt werden. Größe und Erfurcht, sowie Stärke und Intelligenz....und nicht die Fähigkeit ein Bad wieder auf Vordermann zu bringen. Als wäre das jedoch nicht schon genug hörte sie auch anhand der Schritte eine Person die sich näherte und an der Tür stehen blieb. Während sie sich nach oben streckte und schon einige Teile des Vorhangs eingefädelt hatte sah sie Kaval im Türrahmen stehen. Sein Kommentar jedoch hätte fast dazu geführt das Liz schon wieder das Gleichgewicht verlor. Hochrot wurde ihr Kopf binnen einer Sekunde und die Wangen wurden wie bei einem Kind etwas aufgeblasen. Ich habe leider keine Wahl! sprach sie beleidigt zu dem Arzt, dem sie irgendwie unterbewusst jetzt die Schuld gab. Zwar ging alles von Seishin aus doch wegen Kavals anweisungen musste sie ihre Kleider abgeben, und als ob das nicht schon genug wäre war seine Idee nicht mal so toll die Kleider einfach mit dem duschen zu waschen. Außerdem war sein Aufruhr es der die überschwemmung im Bad auslöste. Als er verschwand reichte es auch schon und Liz versuchte nur schnell fertig zu werden. Die Färbung ihres Kopfs wurde nicht normaler und man sah ihr die Scharm und das Unwohlsein wirklich an. Außerhalb kümmerten sich die Mitglieder der Crew wohl um alles sodass Liz in Ruhe ihre Arbeit beenden konnte. Sie war keine Handwerkerin aber alle hatten sie ihre Aufgaben, und so groß war die Bande noch nicht als das Liz sich hinlegen konnte und nichts tun musste wie es bei großen Banden war. Zu dem trug sie gern ihren Teil dazu bei....wenn es auch nicht unbedingt das sein musste. Wenige Minuten vergingen und Liz war endlich fertig. Ruhig stieg sie wieder von der Wanne und das ohne zu stürzen. Ein Wunder nach dem ganzen Wirbel vorher. Langsam tapste sie Barfuß durch die Küche zur Treppe hinauf welche sie auch sogleich nahm. Vorbei an den beiden Crewzimmern trat sie in ihr Zimmer ein wo sie aus Reflex eigentlich etwas zum anziehen suchen wollte.

Gerade als sie kurz alleine war schloss sie leise die Tür hinter sich und ihr Körper veränderte sich. Zunächst sah man eine kleine Beule über, beziehungweise an ihrem Gesäß. Danach wuchsen ihr große schwarze Ohren auf dem Kopf. Letztlich wurde ihr gesamter Körper etwas breiter und ein sauberes sanftes Fell in dunklem Grau wuchs ihr bevor auch ihre Augen komplett Rot wurden und die beiden vorderen Zähne etwas in die Größe schossen. So sieht doch keine Kaiserin aus.... Diese dämliche Teufelsfrucht nagte wirklich an ihr, es war ihr peinlicher als wenn sie nackt umher laufen müsste. Niemand würde sie mehr ernst nehmen und eigentlich wollte sie doch nur genau das. Mit ihrer Pfote kratzte sie sich am Kopf bevor sie sich wieder zurückverwandelte. Mit den Händen zog sie ruhig das Handtuch wieder fest das auch nicht grade von Ehrfurcht zeugte. Danach wollte sie endlich sehen was die anderen derzeit taten,...mit was sie begonnen hatten den die Segel hatten sie noch immer nicht gesetzt. Ruhig tapste sie die Treppen wieder nach unten bevor sie durch die Küche das Innenleben verließ und durch die Tür an Deck trat. Jedoch war niemand zu sehen, nur von außerhalb hörte man Stimmen und Wasser, wobei das Wasser wohl von den Wellen am Ufer kam. Ruhig lief sie zur Rehling und blickte hinunter ins Wasser. Ihre Augen erfassten sofort Ko der mit seinem komischen Badeanzug doch etwas herausstach. Als sich ihr Blick jedoch dann in Richtung des Arztes änderte blieb ihr fast das Herz stehen. DER KERL WAR NACKT und das in aller Öffentlichkeit! Ohne wirklich nachzudenken stieg Liz auf die Rehling und blickte von oben hinab auf die beiden Badenden. Habt ihr eigentlich keinen Stolz?! begann sie ihre Worte bevor sie ihre Augen schloss und sich hinter dem Ohr kratzte. Mal ehrlich, da muss man sich ja schämen.... sprach sie es weiter aus als sie über den Steg einige Leute stehen sah. So wie die Frauen vorher die beiden Badenden begutachtet hatten starrten nun mehrere Männer verschiedenen Alters genau in die Richtung der jungen Frau. Fast wie in Zeitlupe blickte sie an sich hinab und sah wieder das Handtuch welches als einziges als Kleidungsstück an ihrem Körper war. Plötzlich, fast wie in Schallgeschwindigkeit drehte sich Liz um, sprang von der Rehling und duckte sich dahinter wie ein ängstliches Kanninchen. Sie sprach von Peinlich aber vergaß genau das!! Na toll jetzt stand sie wieder auf einer Stufe mit den Beiden. Sie hatte kurzerhand einfach vergessen das sie ja noch immer am Hafen lagen. Ein leises Pfeifen im Hintergrund gab ihr dann den Rest wodurch sie den Kopf in ihren Armen steckte.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do Feb 09, 2012 6:49 pm

Kaval hatte sichtlich Spaß an der Sache hier, er wusch so wie Gott oder eher die Natur ihn schuf die Sachen von sich selber und den Crewmitgliedern. Er hatte nun wahrlich kein Problem damit nackt zu sein. Warum auch? Es war etwas natürliches und nur die Menschen machten daraus einen großen Affenzirkus, weil sich dies ja angeblich nicht gehört. Dies kann man aber sehen wie man will, dem Shiranui ist es eben einfach egal. Er geht seiner Aufgabe nach und denkt dabei pragmatisch, seine Unterhose muss auch noch gewaschen werden, also zieht er auch diese aus. Warum denn auch nicht? Sehen die Menschen in ihrem Leben nicht genügend nackte Menschen? Okay Ko vielleicht nicht, der wird bei seinem ersten Mal aber wahrscheinlich auch fast explodieren...in mehrere Hinsicht. Wo wir gerade bei dem jungen Mann mit den aufgestauten sexuellen Energien sind, der kommt doch wirklich mit einer Art Badeanzug zu Kaval dazu. Dieser dreht sich um und schaut seinen Gegenüber mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Er konnte nicht so recht glauben was er dort gerade sieht. ~Ernsthaft?~ Waren die Gedanken, als er diese Kleidung genauer beobachtet. Noch amüsanter war diese ganze Sache, weil der Arzt nun auch den gewaltigen Haufen an Kleidung des Schwertkämpfers sah. Ihm fielen bald die Augen heraus, soviel Kleidung hatte er wahrscheinlich in seinem ganzen Leben gesamt nicht besessen, wie dieser Typ hier mal eben anschleppt. Der Vagner beschließt diesen Beutel einfach mal unkommentiert zu lassen und lieber die Kleidung fertig zu waschen. Etwa die Hälfte hatte er inzwischen schon geschafft...okay wenn jetzt die Kleidung des Adels dazu kommt, dann hat er vielleicht 10% geschafft. Verdammte Axt. Wie dem auch sei, als er allerdings auf sein Schamgefühl angesprochen wurde, schaute er den Schwertkämpfer nur kurz an, blickte an sich herunter. Sein wichtigstes Stück war zum Glück von Wasser bedeckt und sagte dann sehr ruhig.
„Nichts wofür ich mich schämen müsste, meinst du nicht?“
Da war aber scheinbar jemand wirklich von seinem Körper überzeugt, doch jetzt eine ernste Antwort auf diese Frage zu geben hätte doch gar kein Sinn immerhin waren die Beiden viel zu unterschiedlich und hatten sicherlich auch so eine völlig unterschiedliche Definition von Dingen wie Scham, Stolz oder Freizügigkeit.
Als dann jedoch Liz noch dazu kam und auf die Rehling sprang, schaute er kurz nach oben und naja...wäre das Schiff nicht so hoch und das Licht besser hätte er sicher einige interessante und tiefgehende Einblicke bekommen, solche wie sie Ko schon versucht zu erspähen. Er nahm es wieder hin und hörte dann die Worte der jungen Dame. Wie immer antwortet er ruhig und auch kaltschnäuzig.
„Ja die Kleidung von Ko wirft schon ein schlechtes Licht auf uns, aber hey dein Auftritt macht das sofort wieder vergessen...achja deine Sachen.“
In diesem Moment wirft er die nasse Kleidung welche wohl nun endlich fertig war hoch auf das Deck des Schiffes. Dabei hatte er darauf geachtet dass die peinlichen Stücke auch in die anderen eingerollt waren, sodass auch wirklich niemand anderes als der Arzt diese Stücke ansah. Er war also doch kein so gemeiner Kerl und wollte wohl doch auch die Privatsphäre der Asura schützen. Doch als plötzlich von dem Publikum pfiffe ertönten sah man sofort einen ernsten Gesichtsausdruck bei dem Arzt und er sprang aus dem Wasser direkt auf den Steg macht einen weiteren Satz und rammte einem dieser Lüstlinge sein Knie ins Gesicht, wohl bemerkt war dies ein eingesprungener Kniestoß.
Der Mann wurde von der Wucht hart getroffen und flog rückwärts. Kaval hatte zwar nicht besonders viel Kraft, aber seine Geschwindigkeit und Technik war außergewöhnlich und beides hatte er in diesem Flying Knee perfekt kombiniert. Man sollte hierbei vielleicht auch erwähnen, dass Kaval dabei immer noch keinerlei Kleidung trug. Sofort verstummten alle Stimmen, welche bis eben noch aufgeregt geredet hatten. „Respekt scheint euch ein Fremdwort zu sein.“ er schaut besonders die Männer dabei ernst an. Den Mann den er eben voll erwischt hatte, dessen Gesicht war inzwischen mit Blut überlaufen. Die Nase scheint gebrochen zu sein, mal abgesehen davon, dass er sich nicht erheben kann, da er noch immer ausgeknockt ist. „Verschwindet“
Sagt er in einem bedrohlichen Ton, dies war kein Auftritt wie Liz ihn hinlegte, dies war nicht dafür um sein Kopfgeld in die Höhe zu treiben, es war einfach nur seine Reaktion auf respektloses Verhalten gegenüber seinem Kapitän, etwas was er nicht toleriert und auf was er sofort reagiert egal ob mit oder ohne Kleidung. Die Menschen scheinen direkt in seinen Augen sehen zu können, dass er keinerlei Witze macht und wenden ihre Blicke schnell von dem nackten Kämpfer ab, welcher sich nun auch wieder umdreht und wieder auf den Steg geht und von dort auch wieder ins Wasser springt um seiner Arbeit weiter nachzugehen. Er sagte zu dem eben passierten nichts, schaute nun aber wieder ernst und erledigte seine Arbeit. Doch warum reagierte er so? Machte er doch seber Scherze? Nun er kannte Liz nun seit langer Zeit und ist mit ihr befreundet, sie weiß dass er seine Witze macht, sie jedoch von tiefsten Herzen respektiert. Diese Typen reduzieren sie jedoch auf ein sex Objekt, etwas was Kaval niemals gut findet, doch bei seinen weiblichen Freunden und besonders Liz auf den Tod nicht ausstehen kann.
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Fr Feb 10, 2012 3:58 pm

Immer noch im Lagerraum gammeln, mit schmerzenden Hände, ging Shin aber nochmal den ganzen engen Wegen ab. Hat er nun alles richtig sortiert, hingestellt, verfrachtet wie er es wünschte? - // verdammt enge Wege ... obwohl ich Platzsparend war... Das Schiff ist zu klein ... nein nicht das Schiff, sondern der Lagerraum... // dachte Seishin in seinen Gedanken genervt, während er immernoch die engen kleinen Wege abgeht und sich genau einprägt wo was steht. " Hühnchen, Steak, Steak, Steak, Rindfleisch ... " sagte Zanko vor sich hin und war sich nun sicher das er alles gut sortiert hat. Nun ... was tat der Wolfmensch als nächstes? - Keine Ahnung. Wieder in seiner Wolfsgestalt ging er aus dem Laggeraum heraus, verschloß die Tür mit seinem Wolfsschwanz auch wenn sich das schwer gestaltet hat und ging zum Oberdeck. Dort sah er Liz wie sie an der Rehling hockt, ihren Kopf in ihren Armen versteckt. Noch immer war sie in diesen Badetuch und schon langsam kam bei Seishin ... kranke Gedanken hervor. Was soll man da erwarten?! - Nicht viel ... scheinbar. Aber das ist nun dem Wolf egal! Langsam tappte der Pechschwarze Wolf zu seiner Kapitänin rüber und setzte sich neben ihr auf dem Holzboden hin. Nun bewegte Seishin seinen Kopf näher an Liz ihrer heran, rochte kurz an ihr und leckte dann ihr das Gesicht ab. Dies wollte schon Seishin lange tun ... einfach mal aus seinen animalischen Instinkten jemanden das Gesicht ablecken. Nun wollte aber Zanko dies nicht an Kaval oder Sasaki tun, da war mehr die Angst davor und die würden vielleicht nicht gut schmecken. Lieber an der Kapitänin wo man mehr ärger bekommt und man vielleicht eine geschlagen bekommt. So bekommt man nicht den Verdacht das man Schwul ist... naja ... ... aus animalischen Instinkten heraus tat dies Shin.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Fr Feb 10, 2012 5:19 pm

Was für eine Begegnung. Gewiss das hier konnte man wirklich als eine Begegnung der dritten Art bezeichnen. Auf der einen Seite stand Ko, der nichts anderes tat als Kaval anzustarren, welcher auf der anderen Seite stand, nackt, ohne auch nur den einzigen Fetzen Stoff an seinem Körper. Um sie herum ein typischer Hafen, ein wenig gefüllt mit Menschen und Zuschauern, die überall um sie herum zu stehen schienen und zusahen. Kaum ein Moment verging und sie vermehrten sich sogar schon. Schlagartig waren es nicht nur ein paar Leute, die das ganze beobachteten sondern eine ganze Menge, immerhin sprach sich solch ein Anblick leider viel zu gut herum. Wer wollte denn keinen nackten Menschen sehen? Na gut, auch da gab es Kandidaten, doch diese waren wohl oftmals in der Unterzahl.
Für den Sasaki aber existierte nichts von all dem hier. Der Mann vor ihm war das einzige, was er sah, der Mann, den er gerade wirklich intensiv anstarrte war die einzig existente Person für den jungen Schwertmeister. Sein Blick wollte sich ja nicht einmal von ihm lösen. Der kalte und emotionslose Blick war die ganze Zeit nur auf den nackten Barbaren gerichtet, während nur noch Schweigen mitsamt Stille folgte, eine recht peinliche Stille.
Plötzlich sank der Blick des Mannes mit dem seltenen Haar ein wenig nach unten, wobei er sich trotz allem nicht von dem anderen löste. Kurz atmete er ein, blieb aber weiterhin in dieser peinlichen Stille zurück, die er schon die ganze Zeit aufrechterhalten hatte. Er schaute es nicht normal an, er musterte es nicht wie ein gewöhnlicher Mensch es tun würde, nein, er starrte wirklich! Was war nur los? War es etwa solch ein Blickfang? Jedenfalls schien es nicht so als würde es ihm gefallen, da er einfach nur still blieb und vor sich hin starrte.
Dann nickte er auf einmal. Er stimmte dem Arzt zu.

Als dann auf einmal das Rufen erklang wandte sich der junge Sasaki ohne auch nur eine Sekunde zu zögern um, wodurch sich auch sein Starren löste. Natürlich tat es das, denn erst jetzt hatte er realisiert wie peinlich das ganze schon wieder geworden war. Wieso hatte er eigentlich die ganze Zeit darauf gestarrt? Wieso hatte er eigentlich die ganze Zeit versucht etwas zu erkennen? Er wollte es ehrlich gesagt nicht einmal selbst wissen, sondern einfach nur vergessen, was er da eben getan hatte, so gut es nur gehen sollte! Der menschliche Körper war einfach viel zu grausam ihm gegenüber! Nichts wusste mehr ihn zu quälen, nichts!
Schon in dem Moment in dem er sich umgewandt hatte bereute er es sich dazu entschieden zu haben, denn er hatte schon geahnt wie viel schlimmer es denn werden würde. Er hatte geahnt, dass das was er sogleich sehen würde ihn nur noch mehr strafen würde als alles zuvor. Nur leider war es zu spät. Jede Chance zur Flucht, jede Chance es zu verhindern, alles war in dem Moment verstrichen als sein Körper sich schon dazu entschieden hatte zu handeln ohne seinen Geist weiter danach zu befragen. Ein wirklich tödlicher Reflex.
Der Druck stieg, sofort kniff er seine Augen zusammen, schwang den Beutel, den er eben noch auf dem Rücken getragen hatte vor seinen Körper, um diesen auf diese Weise zu verbergen. Sogar sein Gesicht vergrub er darin, während er leise sehr schnell viele Dinge murmelte: Gebete! Nein, er hatte es schon wieder getan! Wieder kehrte dieses Gefühl zurück! Wieder quälte es ihn! Wieder litt er! Er konnte es nicht mehr ertragen, die Welt war einfach viel zu grausam zu ihm! Dieser Winkel, diese Position, Liz! Er löschte es sofort! Vernichtete jede Erinnerung an das gerade! Er flehte die Götter an ihm zu vergeben, versuchte seine Seele durch Gebete zu reinige, versuchte alles nur um diesen Dingen zu widerstehen, die sein Körper ihm wieder antun wollte. Es durfte einfach nicht so sein! Sein Körper durfte ihn nicht zu quälen! NEIN!

Nicht durch Willen, nicht durch Konzentration schaffte er es das zu bezwingen. Keines seiner Gebete war es, was diese Gefühle verschwinden ließ! Keiner seiner vielen Versuche war es der seinen Geist und seine Seele zu reinigen schaffte. Es war nichts von dem, was er da gerade versuchte, das ihn am Ende rettete. Wirkung hatte nur eine einzige Sache gezeigt, eine vollkommen banale Sache, die eigentlich nicht wirklich etwas mit der ganzen Sache zu tun hatte: Es war ein Pfiff. Danach folgte sogleich noch einer und wieder einer im Anschluss. Es ging die ganze Zeit so weiter und schaffte es tatsächlich ihn vergessen zu lassen, was eben geschehen war. Er vergaß weswegen sich sein Kopf so rot gefärbt hatte, er vergaß weswegen er seinen Körper so verborgen hatte, weswegen er sein Gesicht versteckt hatte, denn es gab Dinge, die wichtiger waren.
Ähnlich wie Kaval nämlich begann auch er in dem Moment zu kochen als der Pfiff erklungen war und jene Kerle erblickt wurden, welche seinen Kapitän angestarrt hatten, der sich gerade weiter auf Deck verzogen hatte. Ja, jetzt wo er sie nicht mehr wahrnehmen konnte war alles perfekt. Jetzt konnte er wieder klar denken und noch viel besser: Er konnte das tun, was sein nackter Freund eben begonnen hatte, diesen Kerlen zeigen, wie falsch ihr Verhalten doch war.
Einen Moment später dann schon lag der Kleiderbeutel auf dem Steg und Ko stand auch schon bei den Männern an Land. In seiner Hand war eine Klinge zu finden, das Tanto, welches wie aus dem Nichts erschienen war. Die Schneide direkt auf einen der Spanner gerichtet, bereit jeder Zeit zu zustechen. Sein Blick war kalt, wie es selbst für ihn eigentlich ungewöhnlich war. Selten nur schenkte er einem anderen diesen Todesblick, wie er es nun tat, aber auf diese Weise sollte wohl klar sein wie ernst die Situation doch eigentlich war. “Ihr habt ihn gehört und ihr habt es gesehen…also würde ich euch darum bitten zu verschwinden und zu lernen, was Manieren sind, ansonsten…“ Mehr brauchte er ihnen nicht mitzuteilen, da sie genau wissen sollten, was die Klinge in der Hand des seltsam gekleideten Mannes zu bedeuten haben sollte.
Denn auch wenn er so aussah wie eine Witzfigur, so sollte die Gefahr, die durch seine Absicht zu töten ausging, offensichtlich sein. Wer wäre denn schon dumm genug sich mit solch einem Menschen anzulegen? Sie sollten ja mittlerweile wenigstens wissen um was für eine Art von Menschen es sich bei der kleinen Gruppe handelte. Mit Piraten war eben niemals zu spaßen, egal wie freundlich und friedlich sie sich auch im ersten Moment verhalten mögen.

Als die Menge der Menschen abzunehmen begann kehrte auch der Navigator den Leuten den Rücken zu. Während sein offenes Haar glänzend im Wind flatterte schritt er langsam wieder auf den Steg zu, wo nach wie vor sein Beutel mit der Kleidung lag, welchen er eben hatte fallen lassen. Ohne zu zögern ergriff er diesen mit einer Hand, ehe er sich auch schon Kaval zuwandte, er mittlerweile ja wieder im Wasser sein sollte, nachdem er eben noch seine wundervolle Show hingelegt hatte, die sicherlich einigen Eindruck hinterlassen haben sollte, jedenfalls mehr als die Show des Assassinen, welcher eigentlich nur die Wirkung unterstützen sollte.
Vorsichtig ließ dieser sich dann auch noch in das Wasser hinab zu seinem Kameraden, woraufhin er nur noch den Sack mit der Kleidung zu sich zog, das Tanto dort hinein verstaute und dafür die Kleider heraus holte, von welchen er ein paar schon einmal im Wasser verteilte nur um sie dann zu reinigen, schließlich wollten sie die Aufgabe schnell erledigt haben, was zu zweit wohl sicherlich um einiges besser funktionieren würde als wenn sich nur einer der beiden Männer daran beteiligte. “Beeilen wir uns lieber Kaval, wir sollten nicht zu viel Zeit verschwenden, immerhin hat der Captain bereits sogar einen Kurs festgelegt“, erklärte der Sasaki es dem Shiranui noch einmal auf seine ruhige Art und Weise, zu welcher er sogar eines seiner üblichen sanften Lächeln aufsetzte, damit es noch einmal deutlich wurde wie eilig er es eigentlich hatte. Zwar war es nicht so, dass es ihm nicht gefallen hatte, doch die Tatsache, dass sie in Richtung der Redline segeln wollten machten den Teetrinker einfach zu vorfreudig auf die Weiterreise!

Dass ihm aber Blut über der Lippe klebte, welches offensichtlich aus seiner Nase gekommen war realisierte der Langhaarige nicht. Offenbar hatte er jegliche Erinnerung an das, was gerade geschehen war einfach gelöscht…
So war es wohl auch besser…
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Fr Feb 10, 2012 11:58 pm

Es war unglaublich peinlich, diese Gesamte Situation. Normalerweise trug Liz ja nicht mal ein Kleid oder sowas und nun lief sie in einem handtuch eingewickelt umher. Natürlich kam es dabei oftmals zu kleinen Dingen welche man nicht eingeplant hatte. Es war einfach eine Frage der Gewohnheit. Ruhig verweilte sie hinter dem Geländer des Schiffes während sie sich selbst fragte warum sie grade das schon wieder getan hatte. Das jemand sie nur auf ihr äußeres Reduzierte war eine wirklich unangenehme Sache die sie schon früh zu hassen gelernt hatte. Immer starrten alle auf sie während ihre Schwester oft in den Hintergrund geriet. Sie brauchte keinen Typen der ihr dauerhaft Honig ums Maul schmierte, sie wollte nicht “erobert” werden oder sonst etwas. Sie war eine Captain und das aus Leib und Seele, sie wollte selbst entscheiden. Während ihr all diese Gedanken durch den Kopf schossen hörte sie Plötzlich helle Aufregung an Land. Sofort ging ihjr Kopf wieder nach oben womit sie das Deck überblicken konnte. Allerdings tat sie etwas anderes als das, ihre Ohren waren so gespitzt das sie ihre Sicht nahe zu ignorierte. Man könnte vor ihr stehen und sie würde es in diesem Moment wohl nicht mitbekommen. Das einzelne Wort von einem Mann konnte Liz sofort ihrem Arzt zuordnen. Wieso sagte er so etwas, was war passiert? Auch die Stimme von Ko erklang in ihren Ohren welche ebenfalls eher unfreundlich waren, besonders für seine Verhältnisse. Es war wohl nicht schwer das sie es nach kurzer Zeit schon zuordnen konnte, die beiden setzten sich für sie ein. Der kurze Moment dieser Erkenntnis verlieh ihr ein wirklich angenehm warmes Gefühl. Es zeigte ihr wie sehr sie doch respektiert wurde, warum auch immer. Sie war keine starke Kämpferin und auch sonst gab es wohl kaum etwas das sie wirklich auszeichnete. Aber irgendwie war es Herzerwärmend wie sehr sie doch anerkannt wurde als Captain dieser Bande. Fast schon geschmeichelt wollte Liz ihren Kopf wieder in ihren Armen verschwinden lassen als es plötzlich mehr oder minder feucht in ihrem Gesicht wurde. Bevor sie es wirklich realisiert hatte sah sie das Gesicht von Seishin vor sich dessen Zunge ihr Gesicht berührte und dazu auch noch abgeleckt hatte. Was zum Teufel war mit dem Kerl los!? Was sollte das?! Etwas baff blieb sie am Boden sitzen während sie Shin verwundert ansah. Doch es dauerte nur einen Augenblick als ihre Faust die linke Seite seines Kiefers traf. Ob er sich dabei auch auf die Zunge beißen könnte wusste sie nicht, zumindest war es ihr auch egal. Was sollte das den? meinte sie überraschender weise sehr ruhig. Es war einfach ein zu angenehmer Moment durch die beiden anderen Gewesen als das sie direkt ausgeflippt wäre dieses mal. Der Faustschlag ließ den Frust schnell ab und das reichte. Ich bin doch kein Lolli... meinte sie etwas gekränkt zu dem jungen der sich dadurch nicht unbedingt Pluspunkte bei ihr holte. Ruhig stand Liz wieder auf bevor sie über die Rehling hinunter Blickte und Ko, sowie Kaval dabei zusah wie sie die Kleider wuschen. Ein kleines sanftes lächeln bildete sich auf ihren Lippen bevor sie sich ihren Kleidern zuwendete. Ruhig fühlte sie mit der Hand ob diese den schon trocken waren und abgesehen von einer leichten feuchtigkeit waren sie das sogar schon. Ihr Blick wendete sich wieder Seishin zu. Ich gehe mich jetzt umziehen....aber darüber reden wir noch...! meinte sie mit ihrem “finsteren” Blick zu ihm. Ruhig nahm sie danach ihre Kleidung auf und verschwand durch die Tür in die Küche. Dort stieg sie die Treppen hinauf und lief in ihr Zimmer. Angekommen dauerte es kaum fünf Minuten und die Kleider waren gewechselt wodurch sie wieder zurück an Deck laufen konnte.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 11, 2012 2:43 pm

Kaval war wirklich schon wieder an seine Arbeit gegangen und es sein Gesichtsausdruck war wieder der normale neutrale, wie er ihn meist hat wenn sich die Bande in der Öffentlichkeit bewegt. Als er jedoch realisiert dass der Schwertkämpfer sich seiner Aktion angeschlossen hat muss er schon lächeln, jedoch nur kurz, denn als der Mann mit dem seltsamen Badeanzug wieder kommt und sich zu ihm gesellt ist sein Gesichtsausdruck natürlich wieder todernst. Es scheint eine entspannte Stimmung zu sein und als der Navigator ihm noch zur Hand geht, entspannt sich der Arzt wieder zunehmend, wenn der Gesichtsausdruck sich auch nicht ändert. Da das Waschen alleine keine 100% Sicherheit gibt nimmt Kaval das kleine Fläschchen und tropft wenige Tropfen auf die Kleidung welche der Schwertkämpfer noch besitzt bzw. wäscht. Wenn er seine Kleidung nun also weiter wäscht, hat er also die Sicherheit dass seine Kleidung frei von jeder Art von Parasiten ist.
Auf die Worte, dass sie sich lieber beeilen sollten erwiderte er einige Sekunden nichts. Dann sprach er jedoch in seinem gewohnt ruhigen Ton.
„Ja, allerdings solltest du dir dein Gesicht noch schnell waschen, sonst kommst du in die nächste peinliche Situation.“
Er wusste dass dieses bluten für Ko nichts angenehmes war und auch nichts, was er gerne wissen wollte, aber es wäre für ihn wahrscheinlich noch angenehmer, wenn er vor Liz stehen würde, mit Blut welches eindeutig aus seiner Nase kam. Sie hatte nun bereits mehr als nur einmal mitbekommen, wie Sasaki auf ihren Anblick reagiert und sie war intelligent genug um Eins und Eins in diesem Fall zusammen zu zählen. Deswegen gab der Veganer seinem Kameraden auch diesen freundlichen Rat, scheinbar hatte ihn diese Unerstützen seiner Aktion das Gemeinschaftsgefühl der Beiden kurz nach außen getragen. Sie haben es eigentlich immer, doch zeigen sie es eigentlich nie.
Doch dann hörte man diese Worte von Liz, Kaval selbst konnte nicht wirklich verstehen worum es in diesen Worten ging, doch schaute er kurz hoch auf das Schiff, doch auch konnte er nicht sehen was passiert war. Er schüttelt nur kurz mit dem Kopf und richtet seine Aufmerksamkeit dann wieder auf die Wäsche. Er hatte nun endlich diesen riesigen Berg abgearbeitet, es ging doch schneller als er dachte und auch die Kleidung von Ko war nicht mehr soviel, er schnappte sich also ein paar Kleidungsstücke seines Kameraden wusch diese schnell und ging dann aus dem Wasser. Auf dem Steg zog er sich seine nasse Boxershort und seine nasse Hose an. Sein Oberkörper jedoch blieb frei.
„Na dann setzen wir Segel.“
Sagte er nur, als er einen Satz macht und auf dem Deck der Red Salmon landet, der Schwertkämpfer würde sicher gleich folgen. Er warf dem Wolf seine Kleidung zu und dann plötzlich passierte dass, was ihm häufiger passierte als ihm lieb war. Sein Kreislauf meldete sich wieder. In der Bar konnte er es abwenden, doch dies Mal nicht. Er krachte einfach um, viel ungebremnst mich dem Gesicht aufs Deck und blieb dort vorerst liegen. Der Wolfsmensch hatte dies bisher noch nie mitbekommen, Liz und Ko kannten diesen Anblick schon. Auch wenn er jedes Mal sicher etwas beunruhigendes hat, doch scheint sein Körper mal wieder nach Stoffen zu verlangen welche er zu lange nicht zu sich genommen hat…Er kam noch nicht dazu seine Nahrungsergänzungsmittel zu erstellen und sie waren bereits länger auf See, dann kam diese ganzen Unruhen und die Flöhe. Er hatte einfach keine Zeit gehabt und dieser Stress fordert nun Tribut.
So liegt der stark tattoowierte junge Mann also bewusstlos, langsam atmend, in seiner eigenen Traumwelt, welche auch niemand anderes je betreten kann.
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 11, 2012 3:25 pm

Von Liz eine geschlagen bekommen nur vom dem etwas lecken. Super ... wie toll es sein muss ein Wolf zu sein. Durch den Schlag hätte sich der Wolf sich selber auf die Zunge gebissen, aber tat dies nicht. Wie sehr sich Zanko unbeliebt macht bei der Chefin. Ja... es würde ihn am Ende nicht wundern, wenn er rausfliegen würde. Niedergeschlagen lag der Wolf nun dort. Er selbst war doch nur ein Wolf, der mit den Hunden verwandt ist und nichts dafür kann. Von nun an hasste Shin seine Teufelsfrucht. Wäre er doch lieber auf dem Eisblock verhunger, statt diese Teufelsfrucht zu essen. Aber ... nun ist es nicht so passiert und muss nun damit weiter leben. Mit seinen Animalisches Verhalten... was ihn selber zur Weißglut bringt. Sein Tierisches Verhalten .. manchmal hasste er es selber. Aber das ablecken des Gesichtes hat nun sein Bedürfniss mehr erweckt was lebendiges, rohes und schönes Blutiges zu essen! Seltsamer Weise wollte er aber Tiere essen. Ja ... Tiere, die noch am Leben waren und gut schmecken würden. Schnell muss Seishin diesen Gedanken loswerden, bevor er noch die Tollwut bekommt. Dies wäre das letzte was noch kommen könnte. Tollwut... Die meisten Tieren müssen sterben dafür ... Schnell mit der rechten Vorderpfote sich selbst gegen den Kopf gehaun schaute der Wolf zu wie Kaval auf dem Schiff kam mit nasser Kleidung. Der Arzt warf Shins Kleidung hin und sofort zog Seishin seine Hose an. T-Shirt? - Brauchte er grad nicht. In der Menschengestalt war der junge Kerl nun. Keine Anzeichen von dem Wolf. Er hatte nun die Schnauze voll. Sein " anderes Ich " brachte eher nur Probleme. " Danke " sagte Zanko zu den Arzt herüber. Doch dieser kippte um, noch bevor Seishin sein T-Shirt aufheben konnte. Dieses Ereignis verlief in Shins Augen wie in Zeitlupe. Ein Kamerad kippte einfach um, ob er tot wäre. Spät realizierend ließ Shin sein T-Shirt fallen und schaute über die Rehling runter zu Ko. " Sasaki! ... Unser Arzt ist bewustlos! " rufte der Mensch rüber zu dem Schwertkämpfer. Nun aber wo war die Kapitänin? - Stimmt! Sie ist ja runter gegangen um sich was anzuziehen. Nun ging Shin näher an den bewusstlosen Kaval heran. Nun konnte sich aber der Wolf sich rächen. Für das Wort Flohteppich! Ein bösartiges Grinsen machte sich ins Shins Gesicht breit. // Am liebsten jetzt aufschlitzen! // dachte Shin diabolisch nach. Aber dennoch kann er sich nicht rächen. Der Arzt hat ihn ja Wissen gegeben und ihn von den Flöhen befreit. // verdammt ... // dachte sich der innere Wolf und sein bösartiges Grinsen verschwand. Nun sollte der Wolf aber dem Arzt helfen und tat dies mit einer stabilen Seitenlage. Dies war das einzigste was der Wolf wusste... nun saß Seishin daneben... ratlos...
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 11, 2012 4:17 pm

Wahrlich Ko genoss das Wasser. Es war zwar zu Beginn etwas kühl, aber schon nach einem Moment hatte er sich daran gewöhnt. Der Schein der Sonne, welcher auf seinen Oberkörper traf machte es nur noch schöner. Es entspannte ihn wirklich, so sehr sogar, dass er es bereute es eilig zu haben. Momente wie dieser mussten einfach genossen werden und wirklich ausgekostet werden, selbst wenn es Stunden dauerte. Man musste es einfach so lange machen bis die Natur sich dazu entschied einem einen Strich durch die Rechnung zu machen. So lange sollte man es eigentlich genießen dürfen, doch leider war es in diesem Fall wieder anders. Sie konnten nicht einfach so hier bleiben und abwarten, sie mussten weiter, weiter in Richtung der Redline, weiter um diesen neuen Ozean zu erkunden, in welchen Liz sie gebracht hatte, nur um dann die letzte Grenze übertreten zu können, wo das Meer der Piraten sie erwarten würde.
Na gut, so hatte er jedenfalls gedacht bevor er hier hinein gestiegen war und das Gefühl von Sonne und Wasser sich verbanden. Jetzt stand er einfach nur dort, mit seinem Rücken an den Steg angelegt, seinen Kopf leicht zurücklegend, während seine beiden Augen geschlossen waren. Er regte sich nicht, er atmete nur. Er sprach nicht, er horchte nur. Doch er horchte nicht den Menschen, sondern einzig und alleine der Natur verkörpert durch die See. Selbst wenn man ihn jetzt ansprechen sollte, es würde zwecklos sein. Sasaki Ko war taub für alles, was um ihn herum geschah. Er hörte die Dinge nicht, die die Menschen sprachen, selbst wenn man es an ihn richtete, selbst wenn es wichtig war. Für den Moment war alles egal.
“Es war doch keine schlechte Idee hierher zu kommen…“, murmelte er es vor sich hin so als wäre er in Trance. Im nächsten Moment öffnete er auch noch seine Augen, nur um sich noch mehr überwältigen zu lassen. Er sah das Meer, er sah die Sonne, er sah wie das Wasser durch das Licht des Himmels zum Glitzern gebracht wurde, er genoss es. Jeden Tag konnte er es sehen und doch war es immer wieder eine neue Erfahrung. Diese Welt war einfach beeindruckend, diese Welt war viel großartiger als alles andere, sobald man sich mit den vielen Kleinigkeiten zufrieden gab, die man vom Leben erhielt.
Man sollte aber stets dann aufhören, wenn es einem am besten gefällt…

Mit dieser Einstellung in seinem Geiste setzte sich der junge Navigator wieder in Bewegung, kämpfte sich schwerfällig etwas nach vorn, indem er versuchte gegen das Wasser anzulaufen. Natürlich schaffte er es, wie jeder normale Mensch, musste dafür aber eben etwas an Geschwindigkeit einbüßen. Ungefähr als er dann etwas weiter vom Steg entfernt war begann er damit sich zu waschen. Das Mittel, welches er brauchte hatte er ja bekommen und nur sehr wenig davon trug er auf seine beiden Hände auf.
Sofort spritzte er sich Wasser in sein Gesicht, sodass dieses gereinigt wurde – wie es ihm von Kaval zuvor auch geraten wurde. Es wirkte anmutig wie er sich immer wieder Wasser über das Gesicht goss und zugleich die Flüssigkeit auf seinem ganzen Körper verteilte. Es wirkte schön, vermutlich durch sein Haar, durch seine reine und glitzernde Haut. Selbst der Badeanzug, den er in diesem Moment trug konnte man ganz einfach vergessen, da sein Träger einfach so unwirklich wirkte, so anders, so übermenschlich, so wie es der Adel eben auch tun sollte. Vielleicht mochte es die Damen ebenfalls anlocken, doch selbst wenn Ko hätte es nicht interessiert. Er achtete nie auf jene, die ihn begutachteten, achtete nie auf jene, die überlegten ihn auszuführen oder von ihm ausgeführt werden wollten, sie alle waren nichts für ihn. Sie alle brachten seiner Familie keinen Vorteil und selbst wenn, er war unwürdig in die Ehe zu treten.
Es dauerte gar nicht so lange wie man erwarten sollte, Ko wusch sich wirklich schnell und noch dazu gründlich. Selbst die Partien unter dem Anzug waren schnell gesäubert, ohne einer einzigen Person auch nur einen Einblick zu gewähren. Besonders sein Rücken war es, der vor aller Welt verborgen blieb, so wie es sein sollte. Er schien es nicht zu mögen wenn man ihn von dort aus sah, vermutlich wollte er etwas verbergen. Nur die wenigsten wussten darüber bescheid, denn selbst vor anderen Leuten würde er es verbergen.
Dies aufrechterhaltend schaffte er es wohl kurz nach dem anderen fertig zu sein. Genau zeitgleich mit seiner Wäsche also sollte auch der Schwertmeister fertig sein, pünktlich genug um die Laute, die vom Deck kamen wahrzunehmen. Was war dort los? Er blickte nicht in die Richtung selbst, erkannte aber die Geräusche. Auch wenn er schon wusste was ungefähr geschehen sein konnte, so entschied er trotz allem, dass es an der Zeit sein sollte seine kleine Baderunde zu beenden und dem Genuss zu entkommen. Der Arzt war ja immerhin auch schon an Deck gegangen, hatte aber nicht alles an Kleidung mitgenommen…

Gerade als er seine Sachen wieder eingesammelt hatte und zurück in den Beutel gesteckt hatte, sodass er endlich los gehen konnte, erschien auf einmal jemand oben auf der Reling. Es war Seishin, der wohl etwas panisch schien. “Kaval ist bewusstlos?“, wiederholte er nur diese Nachricht ein wenig überrascht wirkend. Sofort bewegte er sich etwas schneller nach vorn, den Beutel etwas fester haltend, woraufhin er einen Sprung tätigte, der groß genug sein sollte ihn direkt hinter der Reling landen zu lassen, ungefähr einen Meter entfernt von dem Koch, der gerade eben noch jene Botschaft ausgesprochen hatte, die alles erst in Gang gesetzt hatte. Ohne überhaupt noch einen Moment zu verharren steuerte der Langhaarige direkt auf den Mann zu, der auf dem Holzboden lag, bewusstlos ohne sich zu regen. War alles in Ordnung mit ihm?
Kurz nur musterte der Navigator seinen langjährigen Kameraden, woraufhin er sich auch schon zum Neuling der Crew umwandte. Ein sanftes Lächeln zauberte sich nur auf die Lippen des Mannes mit dem langen nassen Haar, welches eng an seinem Kopf und Körper klebte und noch dazu herunter hing. “Das ist normal. Mach dir nichts draus. Er ist selbst daran Schuld, Shin-kun.“ Ja, dieser Kerl sagte es so als wäre es das Normalste auf der Welt, wenn so etwas geschah. Er achtete ja nicht einmal auf den Puls des Bewusstlosen, sondern ignorierte das ganze vollkommen. War es etwa eine solch gewöhnliche Sache?
Kurz nur kramte der Navigator in seinem Beutel, woraufhin er ein Kleidungsstück mit einem hellen, rosa wirkenden Farbton hervor holte. Wenn man sogar noch genauer drauf achtete konnte man erkennen, dass es mit einem leicht dunkleren Faden bestickt war, welcher wirklich zu einer wunderschönen Verzierung geworden war. Zwar war das Kleidungsstück noch nass, aber es schien nicht viel auszumachen, da der Schwertmeister es kurzerhand an Deck positionierte, an einem Punkt wo viel Sonne darauf auftreffen sollte. Immerhin war es wichtig, dass der Stoff schnell trocknete.
Bevor er aber unter Deck gehen wollte um das zu holen, was er dort zurück gelassen hatte blickte er noch einmal zu dem Wolfsjungen. “Hast du Lust auf einen Tee oder ein anderes Getränk? Ich denke das würde jetzt ganz gut tun“, fragte er es den Jungen einfach so, so als wäre der Shiranui gar nicht erst bewusstlos geworden. Das Lächeln auf den Lippen des Piraten zeigte nur noch viel mehr wie gleichgültig ihm die schlechte Verfassung des anderen zu sein schien.
“Ob wir Kaval auch mit runter nehmen sollten?“
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 12, 2012 11:19 am

Was Seishin tat konnte nur so etwas nach sich ziehen, das sollte wohl jedem klar sein. Zunächst mal kannte Liz den Knaben kaum was nicht gerade vertrauensweckend war, zu dem war es auch noch das Seishin sich eher etwas zurückhielt in nahe zu allem. Zu guter Letzt kam wohl dazu das diese Tat keine Neckerei war, wie es sonst der Fall war. Es war eine Tat die Physischer Natur war und somit war es nur natürlich das sie so aggressiv darauf reagierte. Wohl konnte er froh sein das ihre Waffen auf ihrem Zimmer lagen und sie somit keinen zugriff auf die Waffen hatte. Anhand von Zakuro konnte man sehen wie gern ihr mal der Finger “ausrutschte” doch seis drum. Es war passiert wobei sie es schnell geklärt hatte. Als sie ihren Weg ins Zimmer begann waren die beiden noch immer am säubern der Klamotten. Ruhig zog sie sich derweil an und legte zu guter letzt auch die Waffen wieder an, ihr wunderbares Tashouto und zusätzlich der Revolver, beides kleine Siegtrophäen aus frühen geschlagenen Schlachten. Wenn sie sich recht erinnerte kam einer der Gegenstände sogar aus der Zeit in der sie noch mit ihrer Schwester unterwegs gewesen war. Neu Ausgerüstet und in der gewohnt, nun wieder sauberen Kleidung trat Liz durch die Tür. Da der Innenraum und die Kabinen nicht unter dem Deck lagen gab es nur die Treppen von der höheren Lage hinunter welche sie nehmen musste. Gerade als sie auf dem Deck ankam sah sie auch den kleinen Aufruhr. Am Boden lag Kaval, ein Bild wie sie es schon gewohnt war und drum herum ein etwas aufgeregt scheinender Wolfsjunge und ein ebenso wie Liz entspannter Schwertkämpfer. Langsam trat Liz zu den beiden bevor sie von oben auf Kaval hinabblickte. Schon wieder wenn wir die Segel setzen wollen? meinte Liz nur vollkommen entspannt was Shin sicherlich etwas wundern konnte. Was sie dann jedoch tat kam wohl jedem sehr komisch vor der diese Tatsache von Kaval nicht kannte. Ruhig tippte Liz den jungen Mann am Boden mit dem rechten Fuß an wodurch er etwas hin und her wackelte. Drück dich nicht wieder vor deiner Arbeit Kaval...los hoch mit dir... meinte sie nur kurz. Es schien herzlos zu sein was sie tat, doch es war wie bei einem Totengräber. Wenn man erstmal oft genug alles mitbekommen hatte machte man sich eben keine Gedanken mehr. Kaval war ok, wieso sollte sie ihn also mit Samthandschuhen anfassen? Er sollte lieber aufstehen und helfen das Schiff flott zu machen. Doch auch nach dem sanften Treten reagierte er nicht. Es dauerte zwar nie lange aber ewig wollte Liz auch nicht warten. Langsam kratzte sie sich am Kopf während sie zu den anderen beiden Blickte. Kann man wohl nichts machen, wir sollten das Schiff in Fahrt bringen. gab sie eine kleine Anweisung die eher wie eine Aufforderung wirkte als wie ein Befehl. Zwar war Liz keine Navigatorin oder hatte große Ahnung davon, aber sie wusste was die normalen Handgriffe waren. Somit ging sie ruhig zu einem der Maste und begann damit an der dort befestigten Leiter empor zu klettern. Ich öffne die Segel, Shin zieh den Anker ein...wenn er zu schwer ist solltest du es Mithilfe deiner Teufelskraft vielleicht hinbekommen. Ko musste sie nicht erklären was seine Aufgabe war, sein Gebiet war unter anderem das Steuer, außer er übergab es an andere. Somit war wohl klar das er das Schiff weglenken sollte in jene Richtung die Liz schon vorher genannt hatte. Nachdem sie die letzten Sprossen der Leiter erklommen hatte stand sie sicher oben auf dem Mast. Es war ein grandioser Ausblick über das Meer und die Insel, wodurch auch erst sichtbar wurde das die Insel viel weiter ging als nur das kleine Dorf. Ruhig begann sie damit die Befestigungen für das Segel zu entfernen, als ihre Augen etwas am Horizont erblickten. Es war ein Schiff, mit großem Segel und einem nur allzu bekannten Symbol in Blau. Ko, ich glaube euer Auftritt hat die Bürger des Dorfes aufgeschreckt, anscheinend haben sie Hilfe gerufen. Wir sollten uns beeilen und hier wegkommen. Warum Liz keine Konfrontation mit der Marine wünschte war klar. Niemand an Bord konnte ein anderes Schiff einfach so angreifen. Sie konnten nur kämpfen wenn sie an Bord kämen und außer Liz, die dazu allerdings auch die kräftigen Beine ihrer Teufelskraft benötigte war wohl niemand in der Lage dazu. Somit wäre es ein Risiko mit ihnen eine Konfrontation einzugehen, sie sollten schnell verschwinden. Sorge...hatte Captain Asura dennoch nicht.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 12, 2012 2:47 pm

Das Leben es kann so schön sein die Sonnenstrahlen können den Körper umspielen, den Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und viele Dinge mehr. Dies alles könnte auch bei den Asuras der Fall sein, bei einigen war es sogar wirklich so…naja Kaval lächelt sowieso wenig, aber vielleicht hätte es ihn ja innerlich erfreut…dafür müsste er aber etwas von diesem Wetter mitbekommen. Stattdessen liegt er mit dem Gesicht auf dem Holzboden, welcher noch immer etwas feucht ist und wird von einem Wolfsjungen durch die Gegend gedreht. Stabile Seitenlage? Okay zumindest Grundlegende Dinge beherrscht der Koch. Der Rest der Bande kümmert sich bei weitem nicht so herzlich um den jungen Mann. Von dem Schwertkämpfer, dem dank dem Veganer gerade eine peinliche Situation erspart blieb, lässt ihn einfach liegen und will sich wohl nun noch sein geliebtes Heißgetränk machen. Die junge Frau, welche nun dank dem Arzt Flohfreie Kleidung hatte, tritt ihn ein paar mal leicht und lässt ihn dann auch einfach liegen. Die Herzlichkeit in dieser Bande, bzw. der Dank für das Getane hält sich wirklich in Grenzen. Anders kann man es wohl kaum formulieren. Doch während sich alle anderen Personen an die Arbeit machen, beginnt auch der Körper von Kaval wieder zu arbeiten. Erst zucken die Finger etwas, dann bewegt sich der Kopf leicht. Ein kurzes Seufzen entfährt dem jungen Mann, als er bemerkt was mal wieder passiert war. Langsam drückt er sich von dem Boden ab und kommt an der Rehling zum Sitzen. Er schaut in den Himmel und scheint wenig begeistert. Wäre er ein Raucher würde er sich wohl nun eine Kippe anzünden und den Rauch in Richtung des Himmels pusten. Doch diese Idee kam ihm nicht einmal. Er hasste diese Drogen ja. Nach einigen Sekunden des Stillen Verharrens im Sitzen richtet sich der Arzt der Bande langsam wieder auf.
Der Blick immer noch etwas angeschlagen, der Gang noch etwas wacklig bewegt sich der junge Mann langsam unter Deck. Er brauch nun erst einmal die Stoffe nach welchen sein Körper verlangt, denn sonst hält er sich nicht sehr lange auf den Beinen. So geht er in sein Zimmerchen und sieht die Kräuter welche er immer noch nicht eingeräumt hatte, aber es gab wichtigeres. Er nahm etwas Soya, welches er sich ja in der Bar gekauft hatte und begann dieses zu bearbeiten. Ebenso nutzte er einige andere Kräuter und erstellt aus diesen in relativ kurzer Zeit ein Pulver. Dies vermengte er mit Wasser und schluckte es. Damit würde sein Körper zumindest eine Weile durchhalten. Heute Abend würde er das Soya richtig verwenden und sich etwas Leckeres daraus kochen. Dies wird die Lebensgeister schon wieder zurückbringen. Da ist er sich ganz sicher. Kurz innehaltend bleibt er in seinem Zimmer stehen. Schließt die Augen und sammelt sich selbst und seinen Geist.
Dann ging er schnell in sein Zimmer und nahm sich einen Pullover aus dem Schrank zog diesen an und setzte die Kapuze auf, diese zog er sich tief ins Gesicht. Dies war nie ein Gutes Zeichen, scheinbar hatte dieser Zusammenbruch seines Körpers auch negative Auswirkungen auf seine Stimmung gehabt. Er bewegt sich dann wieder an Deck. Er sah welche Aufgaben verteilt waren und bewegte sich deswegen an den Anker zu Shin, welcher dort inzwischen angekommen sein sollte und holt mit dem Koch gemeinsam den Anker ein. Dies würde zwar der Handverletzungen des jungen Mannes nicht gut tun, aber alleine schaffte dies Kaval unter keinen Umständen. Von der körperlichen Kraft her, war er ALLEN Mitgliedern dieser Bande unterlegen. Ein wenig helfen würde sein Zerren an dem Anker jedoch schon und gemeinsam sollten die Beiden es auch schaffen dieses Ding einzuholen. Sodass man erst gar nicht in den Genuss der Begengung mit der Marine kommt. Während der ganzen Zeit spricht Kaval kein Wort, schaut nur finster in die Welt hinein.
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 12, 2012 7:54 pm

Die schnellen Bewegungen von Sasaki verfolgt wie er zu Kaval " eilte " und dann sprach " Das ist normal " ... war für Shin seltsam. Es ist also normal wenn ein Mitglied einfach umkippte. Ok ... dies musste erst der Wolf verdaun. Nun gut ... Scheinbar sollte man in diesen Augenblick Kaval keine beachtung geben was er der Wolfsjunge immer noch nicht verstehn kann. Auf Kos frage hin antwortete der Koch " Einen Tee, bitte. " dies waren die einzigen Worte, die Shin sprach. Innerlich wünschte sich immer noch, die Rache von Shin. Etwas aufschlitzen? Einen Finger essen? Den Ringfinger bräuchte der Arzt bestimmt nicht. Aber dennoch widersetzt sich Zanko dagegen. Auch als die gute und liebe Kapitänin aufs Deck kam und gegen Kaval leicht tretete und meinte, das er sich vor der Arbeit drücke. So viele Fragen schossen ihn durch den Kopf. Wieso ? Weshalb ? Warum? ... Nachfragen tut der Koch nicht. Nein ... er hörte den Befehl von seiner Chefin zu und machte sich auch sogleich an der Arbeit. Am Anker angekommen, nach kurzem und etwas gelangweiligten Gang über das Schiff, zog der Wolf erst in seiner Menschengestalt an die Kette vom Anker. //Mhh.. scheint nichts zu bringen // dachte sich der Wolf. Erst nach einem kurzem seufzen streckte Seishin seinen rechten Arm aus und verwandelte nur diesen Teil in seiner Hybridform um. Nun packte der komische Mensch die Ankerkette nochmal an. Ein Teil der Kette über die rechte Schulter und dann sogleich in Richtung Schiffsmitte, damit der schwere Anker aus dem Wasser gezogen wird. Auch kam Kaval dem Kock zu Hilfe. Mit einem Pullover, wo er die Kapuze tief rübergezogen hat, war er nicht so begeistert über das was vorgefallen war. Als der Anker nun, soweit hochgezogen wurde, wird dieser nun befestigt. So sollte dieser nicht zufällig ins Meer fallen, wenn sie mal schleunig flüchten sollten. Der verwandelte rechter Arm war wieder normal wie Shins restlicher Körper. Schmerzen machen sich in Shins Händen breit. Diese Verletzungen ... was für ein schrecklicher Tag für den Wolfsmensch. Hoffentlich wird es sehr bald ruhiger. Doch eines musste Shin, Liz fragen. " Wohin geht es denn, Kapitänin? " fragte der junge Kerl die Asura Frau - Nein er rufte eher nach ihr. Immer noch war sie dort oben auf dem Mast und diese Frage konnte sich der Wolfsjunge nicht entgehn lassen. Eine sofortige Frage, die durch seinen Kopf schoss musste er stellen. Egal in welcher Lage... eine komische Art...
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 12, 2012 8:52 pm

“Dein Tee muss wohl noch einen Moment warten“, erklärte es der Schwertkämpfer seinem jungen Kameraden auf seine übliche freundliche Art und Weise als Liz wieder das Deck betrat. In diesem Moment erst kamen die Erinnerungen an das zurück, was der Sasaki eigentlich noch zu tun hatte. Erst jetzt erinnerte er sich daran, dass er den Kurs festlegen musste und das Schiff steuern musste. Jetzt erst erinnerte er sich daran, dass er immer noch seine Aufgaben an Bord erledigen musste bevor er sich wieder ein Päuschen gönnen konnte. Zuvor hatte er es ja auch nicht tun können, da Kaval ihn unterbrochen hatte. Was für eine Schande. Dabei hatte er sich doch so sehr auf den neuen Tee gefreut, den sie auf dieser kleinen Insel hier gekauft hatten.
Daher setzte er sich auch schon langsam in Bewegung, ohne überhaupt auf das zu achten, was Liz noch tat. Sie hätte den Arzt wohl auch verprügeln können und den Navigator der Bande hätte es gar nicht interessiert. Er wusste ja, dass sein Kamerad stets mit einer schlechten Behandlung rechnen musste, besonders dann wenn ihm wieder so etwas wie das hier geschah. Es war sowieso nur etwas, was immer dann geschah wenn er arbeiten sollte, also eine passende Sache um den eigenen Hintern von der Arbeit fern zu halten.
Auch seine Idee den Kerl mitzunehmen verwarf er schnell, da im Anschluss schon Aufträge verteilt wurden. Es war wohl wirklich wichtiger endlich einmal die Segel zu setzen und dieser Insel ein für alle Mal zu entfliehen. Viel zu lange waren sie schon hier gewesen und hatten sich aufhalten lassen. Sie mussten lieber weg, weit weg, in die Richtung einer neuen Insel, die vielleicht etwas schöner war als diese hier. Letztendlich hatte es ja doch nichts Sehenswertes gegeben außer diesem kleinen Dort, in dem sie sich nicht einmal richtig hatten umsehen können.

Gerade als jeder sich auf seine Position begab erhob sich der „Simulant“, wie Ko ihn gerne einmal bezeichnete, zurück auf seine beiden Beine, woraufhin er auch schon unter Deck verschwand. Natürlich verschwendete der Sasaki auch daran keinen Gedanken mehr, da er dieses Handeln ebenfalls gewöhnt war. “Dass er es immer vergessen muss…“, meinte er es nur nebenbei, wodurch dann doch etwas Interesse an seinem Kameraden gezeigt wurde. Vollkommen herzlos war er nun wirklich nicht, besonders nicht wenn man einmal die Worte bedachte, welche er vor kurzem erst gesprochen hatte. Jene Worte, die aber zum Glück sowieso niemand hatte hören können, außer eben Liz. Doch die würde es bestimmt schon vergessen haben. Manchmal sprach der Samurai eben einfach zu viel und ließ sich dabei auch noch vollkommen mitreißen.
All diese Gedanken aus seinem Kopf blasend näherte er sich seinem geliebten Steuerrad an, welches seinen Arbeitsplatz darstellen sollte. Im Laufen noch hatte er sein Haarband unter seinem Badeanzug, welchen er nach wie vor trug, da er nicht dazu gekommen war sich umzuziehen, hervor geholt, sodass er sogleich damit beginnen konnte seine Haare zu einem Zopf zusammen zu binden, wie er es immer tat. Sie waren ja ohnehin schon beinahe vollkommen trocken. Auf diese Weise sollten sie ihn außerdem nicht so sehr stören wie zuvor, als sie noch klatsch nass an seinem Körper herunter hingen und auch seine Sicht begrenzten.
Schweigend nur begutachtete er es, während er so davor stand. Es sah wirklich schon etwas alt aus, zugleich aber auch nicht so alt wie es wirklich war. Natürlich hatte es viel durchmachen müssen, aber trotz allem hatte der langhaarige junge Mann es stets bewahr und stets darauf Rücksicht genommen. Immerhin sollte man ein solch wichtiges Objekt wie dieses immer pflegen. Nachdem er dem Rad selbst schon genügend Aufmerksamkeit geschenkt hatte fiel sein Blick auf etwas, was daran hing. Es war ein Kompass, den er mit einem einfachen Band am Steuer befestigt hatte.
Sanft nahm er sich dann auch noch diesen, begutachtete das alte Ding, welches mit Holz und Plastik verkleidet war. Die Nadel war wie immer beinahe stillstehend, wobei das rote Ende in die eine Richtung zeigte und das weise eben in die genau entgegen gesetzte. Leicht lächelnd nur musste er auch schon die recht erfreuliche Neuigkeit feststellen, die er jedes Mal aufs Neue nicht erwartete. “Er geht also immer noch…“

“Ko, ich glaube euer Auftritt hat die Bürger des Dorfes aufgeschreckt, anscheinend haben sie Hilfe gerufen. Wir sollten uns beeilen und hier wegkommen.“
Schon beim Klang dieser Neuigkeit wusste der junge Schwertkämpfer genau, was ihn als nächstes erwarten sollte. Doch erst als er es auch noch mit eigenen Augen sehen konnte wurde ihm seine Sorge bestätigt. Ja, wieso hatte er auch nicht daran gedacht? Jetzt waren sie auf dem Weg die Männer mit dem weißen Segel und dem Symbol der blauen Möwe. Das sollte wirklich Probleme bedeuten, besonders wenn man einmal bedachte wie viele wertvolle Köpfe eigentlich an Bord dieses Schiffes waren.
Ein Kampf war wohl wirklich eine unheimlich dumme Idee. Auf See waren sie einfach nicht so tauglich wie sie es an Land sonst immer waren. Keiner von ihnen schaffte es über größere Distanz großen Schaden anzurichten, zumal selbst die Bewaffnung der Red Salmon eher zu wünschen übrig ließen. Die Flucht war somit die einzig schlaue Lösung, denn nur auf diese Weise sollten sie dazu fähig sein zu überleben. Wenn man sich auch einmal die Bewaffnung eines Marineschiffs vorstellte, dann wusste man doch sowieso schon genau wie kurz solch ein Gefecht werden würde. Zum Glück hatten alle ihre Aufgaben erledigt, jetzt waren sie bereit zu gehen. Der Anker war aus dem Wasser geholt, die Segel geöffnet und der Kurs durch Ko gesetzt! Jetzt musste nur noch der Wind kommen und sie hinfort tragen!
Nur weg von hier!
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo Feb 13, 2012 8:28 pm

Ruhig stand Liz am obersten Punkt des Schiffes. Gekonnt und ohne auch nur einen kleinen Anteil der Angst zu zeigen blickte sie vom Punkt hinab zum Schiff der Marine das näher und näher kam. Ihr Blick wechselte ruhig nach unten während sich ihre Crew um die anderen Tätigkeiten kümmerte die es nun mal zu tun gab und bestenfalls schnell erledigt sein mussten. Selbst Seishin, der bis dato noch nicht so vertrauensseelige Kerl ging an seine Arbeit als auch Kaval sich wieder erhob. Allem anschein nach jedoch schon er etwas verstimmt zu sein, zumindest sprach er kein Wort was Liz sogar hier oben hören könnte. Zu dem ging er ohne große Reaktion durch die Tür nach innen und in den Raum der Crew. Als er hinaus kam hatte er einen Pulli an der wohl auch etwas für Wärme sorgen sollte. Nach solch einem Fall war es sicher so das er nicht unbedingt auf der höhe war und womöglich auch sein Körper etwas an Hitze verloren hatte. Doch seis drum den auch er half noch kurzerhand mit in dem er Seishin zur Hilfe ging. Ein leichtes lächeln bildete sich auf den Lippen der Asura die irgendwie Stolz darauf war das trotz allem ihre Worte gehör fanden. Ruhig ging ihre Hand in die Tasche des Mantels. Heraus zog sie eine einfache kleine Zigarette welche sie sich zwischen die Lippen legte. Desweiteren kramte sie eine Packung Streichhölzer heraus wobei sie eines anzündete. Langsam und ohne große Sorge zündete sie die Spitze des Glimmstängels an. Warum sie Raucherin war wusste sie ehrlich gesagt selbst nicht. Sie wusste nicht mal wie sie dazu gekommen war, doch es passte wohl einfach zur Situation, wie sie erhaben über der Welt zu stehen schien. Die Sonne welche langsam aber allmählich zu sinken begann. Ein kurzer Zug an der Zigarette folgte bevor sie wieder die Marine in Augenschein nahm. Dann jedoch folgten die Worte von Seishin die von Deck erklangen. Er hatte also doch den Mund einmal geöffnet. Mit zwei Fingern nahm sie die Droge aus dem Mund bevor sich ein großes Lächeln auf ihren Lippen bildete. Wir segeln in Richtung Rivers Mountain! sprach sie ruhig. Natürlich sagte sie dabei nur das es die Richtung war, nicht das die Rivers Mountain ansteuern wollten...aber allein die Richtung war schon etwas besonderes aus ihrem Mund da sie sich all die Jahre nicht an die Grand Line heranwagen wollte. Gerade als die Wirkung dieser Worte wohl verstummen wollten erklang ein knall in der Ferne. Das pfeifen durch den Wind kündigte den Anflug einer Kanonenkugel an, doch noch immer war die Marine außer reichweite. Auf der Wasseroberfläsche entstand eine Fontäne welche kaum das Schiff erreichte. Endlich frischte auch der Wind in diesem Moment auf und die Red Salmon wurde mit vergleichbar höherer Geschwindigkeit aus dem Hafen getragen, weg von dieser Insel, die nun wirklich kein gutes Bild abgegeben hatte. Sicherlich würde die Marine so schnell nicht aufgeben, doch solange sie nicht schneller waren das als Schiff der Asura Piraten brauchten sie wohl nichts zu befürchten. Ein kurzer Blick von Liz nach unten reichte bevor sie ohne Bedenken vom höchsten Punkt hinab auf das Deck sprang und dort mit gebeugten Knien landete. Wir sind noch außer Reichweite...so schnell sollten sie uns nicht einholen.. meinte sie freudig über den neuen Aufbruch. Mehr würde sie endlich wieder sehen können vom East Blue, und bald vielleicht schon von der Grand Line. Doch fiel der Captain auch sofort Kaval ins Auge der wirklich nicht gerade sehr freundlich aussah. Du bist wieder auf den Beinen Kaval, ich hoffe es geht dir wieder besser... Natürlich war auch Liz besorgt,....zumindest ein wenig. Aber andererseits wollte sie ihm somit auch das Gefühl geben das es sie wirklich freute das er wieder auf den Beinen war. Noch auf eine Antwort warten lehnte sie sich mit dem Rücken an die Rehling von wo sie das Schiff der Marine weiterhin beobachten konnte.
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